Sparkasse & VGH-Cup: Ausverkaufte Lokhalle in Rekordzeit

Die beste regionale Mannschaft: Der JFV Northeim, der erst im Viertelfinale an Schalke 04 scheiterte. Foto: Jelinek

Göttingen. Nein, echte Neuerungen sind beim internationalen Hallenturnier für U 19-Fußballjunioren um den Sparkasse & VGH-Cup eher selten.

Und dennoch gibt es jedes Jahr einige neue Aspekte. Am Sonntag sicherte sich zum zweiten Mal in Folge Austria Wien den begehrten Titel. Zum ersten Mal in 26 Turnierjahren in einem rein internationalen Finale beim 6:5 nach Neunmeterschießen über den FC Kopenhagen. Nach einem spannenden Finaltag, der mit einem Torfestival in der Zwischenrunde am frühen Morgen eingeläutet wurde.

Nein, echte Neuerungen sind beim internationalen Hallenturnier für U 19-Fußballjunioren um den Sparkasse & VGH-Cup eher selten. Und dennoch gibt es jedes Jahr einige neue Aspekte. Am Sonntag sicherte sich zum zweiten Mal in Folge Austria Wien den begehrten Titel. Zum ersten Mal in 26 Turnierjahren in einem rein internationalen Finale beim 6:5 nach Neunmeterschießen über den FC Kopenhagen. Nach einem spannenden Finaltag, der mit einem Torfestival in der Zwischenrunde am frühen Morgen eingeläutet wurde.

„Da waren viele hohe Ergebnisse dabei. In der Zwischenrunde sind viel mehr Treffer als in den Vorjahren gefallen“, sagte Turnierpressesprecher Jonathan Döhling. Dazu passte, dass sich einige Bundesligisten schon in der Vorrunde warmgeschossen hatten. Hannover 96 landete gleich drei zweistellige Ergebnisse, fertigte die JSG Moringen/Fredelsloh mit 10:2 im Eröffnungsspiel ab und legte anschließend mit jeweils 11:1-Erfolgen über die JSG Uslar-Solling und die SVG Göttingen nach. Schalke 04 besiegte den JFV Rotenberg zudem mit 11:0.

Die Zuschauer hatten ihren Spaß bei der 26. Auflage. Zumal die Fans die erste echte Hürde vor dem Turnier schon längst genommen hatten. Denn Eintrittskarten für den Sparkasse & VGH-Cup zu bekommen, wird von Jahr zu Jahr schwieriger.

Tickets schnell vergriffen

Am 14. November des Vorjahres, dem Folgetag der Auslosung zum Turnier, begann der offizielle Vorverkauf, der erstmals auf das Internet beschränkt war. Doch schon nach eineinhalb Stunden waren alle Sitzplatztickets für die Turniertage Samstag und Sonntag vergriffen. „Die Nachfrage war so groß, dass unser Computerprogramm teilweise zusammengebrochen ist“, sagte Ticketchef Rainer Skibbe, der aber auf die begrenzten Möglichkeiten verweist. „Wir machen das alle ehrenamtlich. Bei einem durchschnittlichen Ticketpreis von neun Euro ist nicht mehr möglich. Wir müssten also überall an den Preisen drehen, und das wollen wir nicht.“

Neuer Internet-Livestream

Fast 12 000 Besucher sahen die Partien der 26. Auflage in der Lokhalle. Darüber hinaus gab es erstmals den neuen Internet-Livestream mit den Co-Kommentatoren Mirko Slomka und Thomas Tuchel. Einige beim Ticketkauf leer ausgegangene Fußballfreunde äußerten ihr Unverständnis und ihren Ärger gegenüber dem Veranstalter, der das Problem aber längst erkannt hat. „Wir müssen aufpassen, dass sich nicht der Eindruck verfestigt, dies sei eine geschlossene Veranstaltung“, betont Döhling.

Eine Lösung ist aber noch nicht in Sicht. Man könne die Zahl der Ticketbestellungen der teilnehmenden Vereine nicht wieder begrenzen. Genauso wenig sei es gewünscht, dass sich die Fans der einzelnen Vereine ihre Karten im Internet selbst kaufen und deswegen keine zusammenhängenden Plätze auf den Tribünen erhalten. „Wir wollen die bewährten Fanblöcke auf den Tribünen, denn das bringt die Stimmung“, sagt Döhling.

Die 27. Auflage des Sparkasse & VGH-Cups wird vom 7. bis 10. Januar 2016 ausgetragen. Auch dann dürfte wieder gelten: Wer dabei sein will, der muss schnell sein beim Ticketkauf.

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