Sparkasse & VGH-Cup: Northeim erfolgreich wie noch nie

Göttingen. Es war einmal mehr ein Riesenerlebnis für die vier Mannschaften aus dem Kreis und der Stadt Northeim, beim 26. Internationalen Sparkasse & VGH Cup dabei gewesen zu sein.

Und so erfolgreich waren die Northeimer Vertreter noch nie wie in 2015. Es war einmal mehr ein Riesenerlebnis für die vier Mannschaften aus dem Kreis und der Stadt Northeim, beim 26. Internationalen Sparkasse & VGH Cup dabei gewesen zu sein. Und so erfolgreich waren die Northeimer Vertreter noch nie wie in 2015.

Nicht weniger als viermal wurden sie bei der Siegerehrung nach dem spannenden Finale zwischen Austria Wien und dem FC Kopenhagen nach vorn gebeten. Die JSG Uslar/Solling, die den Sprung in die Zwischenrunde geschafft hatte, wurde als fairstes Team ausgezeichnet. Darauf waren Trainer Axel Schmitt und seine Spieler sichtlich stolz und nahmen gerührt den Pokal und ein Netz voller Fußbälle in Empfang aus der Hand des SPD-Bundestagsfraktionschefs Thomas Oppermann.

Noch erfolgreicher als die Uslarer war der JFV Northeim. Die Northeimer hatten sich in der Zwischenrunde gegen den Niedersachenliga-Konkurrent SC Göttingen 05 mit 4:2 durchgesetzt und damit die Grundlage für den Einzug in das Viertelfinale geschaffen. Dort traf das Team von Trainer Tim Schwabe auf Schalke 04, die bereits Gegner des JFV in der Vorrunde gewesen waren. Da verloren die Northeimer mit 2:4, im Viertelfinale mit 1:4. „Ich bin mächtig stolz auf meine Jungs. Sie haben sich prima gegen Schalke aus der Affäre gezogen. Mir hat an meiner Mannschaft am meisten imponiert, dass sie auch bei Rückständen nie aufgegeben hat, alles aus sich herausgeholt hat“, meinte Schwabe. So wurden die Northeimer als bestes regionales Team geehrt und auch dafür, dass sie mit 28 Toren die meisten aller regionalen Mannschaften erzielt hatten.

Überragend aber bei den Northeimern war Torwart Jannik Strüber, der als wertvollster Spieler aller 16 regionalen Teams ausgezeichnet wurde. Verrückt die Tatsache, dass Strüber nicht nur im Tor eine gute Figur abgegeben hatte. Er war mit sieben Treffern auch erfolgreichster Torschütze seiner Mannschaft. So war Strüber gegen Rotenburg gar zweimal zum 2:0 und 3:0 erfolgreich, schaffte beim 2:2 gegen TuSpo Petershütte in der Zwischenrunde das so wichtige zwischenzeitliche 1:1 und gegen die JSG Uslar beim 4:0-Sieg das 1:0. Und auch gegen Schalke im Viertelfinale gab‘s für die Northeimer nach seinem zwischenzeitlichen 1:3-Anschlusstreffer noch einmal eine leise Hoffnung auf eine Sensation. Weitere Treffer gelangen Strüber gegen die JSG Hardegsen und gegen Schalke in der Vorrunde.

Die Segel in der Vorrunde streichen musste die JSG Hardegsen, die immerhin einen 2:1-Sieg und ein überraschendes 2:2-Unentschieden gegen Sparta Göttingen schaffte. Die JSG Moringen/Fredelsloh hingegen ging völlig leer aus, kassierte zu Turnier-Beginn gleich ein 2:10 gegen Hannover 96.

Von Walter Gleitze

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