Sparkasse&VGH-Cup: Austria auch Liebling der Besucher

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Der Kampf um die Vorherrschaft in der Region: Sparta Göttingen (rot-weiße Trikots) durfte sich über die Auszeichnung als beste regionale Mannschaft freuen. Das konnten die Akteure von Göttingen 05 und dem JFV Northeim nicht mithalten.

Göttingen. Wenn die besten Akteure gleichzeitig auch die sympathischsten sind, dann läuft es für den Sieger optimal. Insofern haben die Fußballer von Austria Wien bei der 27. Auflage des Sparkasse&VGH-Cups alles richtig gemacht.

Die Kicker aus Österreich sicherten sich mit einer spielerisch beeindruckenden Leistung den Sieg beim internationalen A-Juniorenturnier – und wurden dafür von den Besuchern frenetisch gefeiert. Keine Frage: Die Hallenkönige aus Austria waren bei ihrem dritten Coup in Folge wieder die Publikumslieblinge.

Und wie man die Herzen der Fans vorab schon für das nächste Jahr gewinnt, demonstrierten sie nach der Siegerehrung. Denn da wandelten sie auf den Spuren der Wiener Sängerknaben, als sie an der Mittellinie die Austria-Hymne „Wir sind die Jungs aus Favoriten“ intonierten. Dass der Wanderpokal nun für immer in Wien bleibt, ist für den Veranstalter um die Fest-GmbH kein Problem. Die denken bereits einen Schritt voraus. „Wir überlegen, ob wir die Gestaltung des Pokals als Wettbewerb ausschreiben“, sagt Geschäftsführer Holger Jortzik.

Unklar ist auch, ob der chinesische Klub Guangzhou FC im nächsten Jahr wieder dabei sein wird. „Celtic Glasgow hatte vor zwei Jahren ähnliche Probleme. Die Chinesen sind vom Hallenfußball aber noch weiter weg als die Schotten“, sagt Jortzik über den Klub aus dem Reich der Mitte, der sich den Weg in die Zwischenrunde selbst verbaute. Die Chinesen führten gegen Petershütte mit 3:0, mussten sich aber mit einem 3:3 begnügen und schieden in der Vorrunde aus.

Weil die Chinesen so schwach waren, konnten die regionalen Klubs auftrumpfen. So erreichten der JFV Northeim und der SC Heiligenstadt die Zwischenrunde, in der beide scheiterten. Die Northeimer an Schalke und Hannover, die Thüringer an Sparta Göttingen, das sich mit dem Einzug in das Viertelfinale den Titel „Beste regionale Mannschaft“ sicherte, verbunden mit einem Trikotsatz als Prämie.

Und genau darüber gibt es seit Turnierende erhitzte Diskussionen in den neuen Medien. Die Northeimer sind der Meinung, als Dritter der Vorrunde seien sie das beste Team der Region geworden. Der Veranstalter verweist hingegen auf die Ausschreibung, die 2014 geändert wurde und die den Sachverhalt eindeutig regelt. „Erreicht eine Mannschaft das Viertelfinale, dann ist sie die beste regionale Mannschaft des Turniers“, sagt Jortzik und ergänzt: „Die Northeimer haben ein gutes Turnier gespielt, aber das hat Sparta auch. Wir orientieren uns klar und nachvollziehbar nur an der Ausschreibung.“

Voraussichtlich heute startet im Internet noch ein Gewinnspiel. Gesucht wird der „Beste Fanblock“ und die „Beste Parade“ eines Torhüters. Der Sieger den Fanblocks erhält eine Mannschaftsfeier beim Sartorius EM-Village in der Lokhalle, die größte Glanztat eines Keepers ist mit einem Torwart-Outfit prämiert. Dazu werden vom Turnier-Livestream jeweils zehn Szenen zusammengestellt. Die Fans stimmen im Internet über die Sieger ab – und können ebenso Preise gewinnen.

Infos im Internet:  www.sparkasse-vgh-cup.de

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