Jugendfußball: Bremen gewinnt den KSN & VGH Junior-Cup, unterliegt in der Vorrunde aber Northeim

Die Turniersieger-Besieger

Keine Chance! Im Auftaktspiel gegen Wolfsburg (oben) verlor der JFV Northeim mit Torben Glombitza (am Ball) mit 0:9. Gegen Bayer Leverkusen (rechts) lief es für Levin Lengauer und Co schon deutlich besser, man hatte aber dennoch mit 2:4 das Nachsehen. Fotos: osx

Northeim. Mit den U14-Fußballern des SV Werder Bremen steht ein neuer Name in der Siegerliste des KSN & VGH Junior-Cups. Der Nachwuchs des Bundesligisten setzte sich Sonntag in der Northeimer Schuhwallhalle im Endspiel des deutschlandweit hochkarätigsten Turniers dieser Altersklasse mit 3:2 gegen Borussia Dortmund durch.

Auch die im Endklassement auf dem letzten Rang platzierten Kicker des JFV Northeim fieberten auf der Tribüne mit. Schließlich wurde auch ihre Leistung durch den Gesamtsieg der Hanseaten nochmals aufgewertet. In der Vorrundenpartie am Samstag hatte der JFV die Werderaner nämlich 4:3 in die Knie gezwungen und darf sich nun „Turniersieger-Besieger“ nennen.

Dabei nahm das von großem Publikumsinteresse begleitete Stelldichein der Talente von elf Bundesligisten und zwei Clubs aus der 2. Liga einen schlechten Auftakt für die Gastgeber. Mit 0:9 ging der JFV im Torwirbel des VfL Wolfsburg unter. „Dass wir so verlieren, hatte ich nicht gedacht. Die Mannschaft hat diesen Schock aber erstaunlich gut verdaut und hat sich danach bravourös verkauft“, lobte Trainer Naji Ghazi.

Immerhin durfte sich seine Truppe gegen Bayer Leverkusen nach Toren von Louis Malina und Torben Glombitza über eine 2:1-Führung freuen, ehe der Favorit den Spieß noch zum 4:2 herumdrehte. Die Steigerung sollte gegen Werder Bremen folgen, als die Treffer von Louis Malina, Torben Glombitza, Alexander Knopf und Finn König zum sensationellen 4:3 sorgten.

Dank an Helfer und Sponsoren

Beinahe hätte die Bremer diese Pleite den Einzug in die Zwischenrunde gekostet, doch mit einem 2:2 gegen Leverkusen retteten sie den vierten Platz der Vorrundengruppe A, in der Vorjahressieger Hoffenheim das Teilnehmerfeld dominierte. In Gruppe B gaben Nürnberg und Borussia Dortmund den Ton an.

Im Halbfinale, dem eine Zwischenrunde mit den jeweils vier bestplatzierten Teams der Vorrundengruppen voranging, schaltete Dortmund die Hoffenheimer aus (5:2) und Werder Bremen setzte sich gegen den Club aus Nürnberg durch (2:1).

Sichtlich geschafft, aber dennoch zufrieden war Philipp Weißenborn, der sportliche Leiter des JFV. „Der Dank gilt den Sponsoren und den vielen Helfern. Ohne sie ist so ein Turnier überhaupt nicht machbar“, sagte er.

Dass die gute Arbeit honoriert wird, zeigte sich bereits. Weißenborn wurde von den Verantwortlichen immer wieder gefragt, ob ihre Teams auch im nächsten Jahr beim Junior-Cup dabei sein dürfen. (osx) WEITERE ARTIKEL

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