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Eintracht Northeims U15 wird Niedersachsenmeister und steigt in die Regionalliga auf

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Von: Marco Washausen

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Es ist vollbracht: Mit Siegen gegen den Osnabrücker SC und den JFV Ahlerstedt/Ottendorf/Bargstedt/Harsefeld/Heeslingen kürten sich die U15-Kicker des FC Eintracht Northeim am Wochenende zum Niedersachsenmeister.
Es ist vollbracht: Mit Siegen gegen den Osnabrücker SC und den JFV Ahlerstedt/Ottendorf/Bargstedt/Harsefeld/Heeslingen kürten sich die U15-Kicker des FC Eintracht Northeim am Wochenende zum Niedersachsenmeister. © Andre Gross Photography

Erstmals in der Vereinsgeschichte hat eine Fußballmannschaft des FC Eintracht Northeim den Sprung in die Regionalliga geschafft. Die U15 (C-Jugend) um die Trainer Malte Froehlich und Florian Härtel setzte sich am Wochenende in Barsinghausen im Rennen um die Niedersachsenmeisterschaft durch und steigt in die höchste Spielklasse dieser Altersstufe auf.

Northeim – Einem 4:0 im Halbfinale gegen den Osnabrücker SC ließen die Northeimer im Endspiel ein 3:1 gegen den JFV Ahlerstedt/Ottendorf/Bargstedt/Harsefeld/Heeslingen folgen. Damit waren Titel und Aufstieg in die Regionalliga perfekt. Dort warten Gegner wie der VfL Wolfsburg, Hannover 96, der VfL Osnabrück oder Eintracht Braunschweig. Und auch Derbys gegen Göttingen 05.

Dass die Truppe überhaupt die Gelegenheit bekommen würde, am Turnier in Barsinghausen teilzunehmen, war kürzlich noch in weiter Ferne. An den letzten beiden Spieltagen in der Landesliga-Meisterrunde waren fragwürdig erscheinende Ergebnisse zustande gekommen. In deren Folge rutschten die Northeimer aufgrund des schlechteren Torverhältnisses auf Platz drei der Tabelle und hätten eigentlich dem MTV Gifhorn das Startrecht überlassen müssen. Der erstplatzierte VfL Wolfsburg II konnte in Barsinghausen von vorn herein nicht starten, weil die eigene 1. Mannschaft bereits in der Regionalliga kickt. Doch weil die Gifhorner verzichteten, schlug die Stunde der Eintracht-Fußballer als Nachrücker des Nachrückers. Und diese Gelegenheit ließ sich die Truppe nicht nehmen.

Die Northeimer waren im Finale zunächst die aktivere Mannschaft mit Bastian Redecker als ständigen Unruheherd. Er absolvierte ein enormes Laufpensum, war jederzeit anspielbereit und hatte starke 1:1-Situationen. Das Übergewicht drückte sich allerdings nicht in nennenswerten Torchancen aus, sodass es für den Führungstreffer Ahlerstedter Schützenhilfe bedurfte. Friedrich Tobaben stolperte bei einer Abwehraktion über den Ball, sodass Adam Bulut zum Schuss kam und vollendete (18.). Nur 180 Sekunden später jubelte Northeim erneut, als Bulut von links in die Mitte flankte und dort Bastian Redecker als Abnehmer fand (21.).

Doppeltorschütze im Finale: Bastian Redecker im Zweikampf.
Doppeltorschütze im Finale: Bastian Redecker im Zweikampf. © Andre Gross Photography

Ahlerstedt dagegen tat sich schwer im Spiel nach vorn. Dass der JFV sich dennoch in die Torschützenliste eintragen konnte, resultierte aus der allerletzten Aktion in Durchgang eins. Einen Freistoß setzte Jaron Kaiser ins lange Eck (35.+1).

So überraschend der Ahlerstedter Anschlusstreffer in Hälfte eins gefallen war, so sehr hätte sich der JFV nach dem Seitenwechsel einen zweiten Treffer verdient gehabt. Die beste Chance zum Ausgleich bot sich Thees Borstelmann, der frei im Strafraum zum Schuss kam, jedoch am glänzend herauskommenden Eintracht-Keeper Leevi Andreß scheiterte.

Eine Einzelaktion von Bastian Redecker (60.) besiegelte schließlich den verdienten Northeimer Sieg und den Regionalliga-Aufstieg. Aus dem siegreichen Aufgebot werden dort in der nächsten Saison aber nur vier Spieler, darunter der im Endspiel starke Lenny Jakobeit, aktiv sein. Das Gros rückt auf in die B-Jugend. (Marco Washausen)

Eintracht Northeim: Leevi Andreß - Lion Plümer, Lenny Jakobeit, Linus Wedemeyer, Kian Salovic, Johann von Breitenbuch, Chris Kiehlmann, Jonas Reichler, Henry Polle, Bastian Redecker, Adam Bulut.

Einwechslungen: Samuel Xhaferri (14.), Louis Bienert (25.), Thilo Scholz (36.), Julian Weiß (46.), Marlon Schimke (68.).

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