Zweiter Turniererfolg für den Bezirksligisten

JFV West Göttingen gewinnt Hallenfußball-Turnier in Dransfeld

+
Konnten nichts ausrichten: Tuspo Gimte mit (rechts) Emre Akman.

Dransfeld. JFV West Göttingen heißt der Sieger des 16. Hallenfußballturniers für A-Jugendmannschaften um den Indoor-Cup des DSC Dransfeld.

Es war nach 2015 bereits der zweite Turniererfolg für den Bezirksligisten, der im gesamten Turnierverlauf nur ein einziges Spiel verlor.

Schon in ihrer Vorrundengruppe zeigten die Göttinger, dass in diesem Jahr wieder mit ihnen zu rechnen sein würde. Mit fünf Siegen und einer Niederlage (0:1 gegen Schwarz-Gelb Göttingen) zogen sie als Gruppenerste zusammen mit den Schwarz-Gelben und Titelverteidiger Sparta Göttingen in die Finalrunde ein. Noch souveräner als der JFV West löste Landesliga-Spitzenreiter FC Eintracht Northeim in der zweiten Vorrundengruppe seine Aufgabe, gab sich überhaupt keine Blöße und verwies die ebenfalls stark aufspielende JSG Nieste/Staufenberg sowie den SC Hainberg auf die Plätze.

Sieg für die JSG Hoher Hagen I: Die Gastgeber (rechts Sascha Wolny) bezwangen in der Vorrunde die SVG Einbeck mit 2:1. Fotos: Schröter

In der Endrunde am Samstag war der JFV West dann aber nicht mehr zu stoppen. Während sich Topfavorit Northeim im zweiten Spiel mit dem 0:1 gegen den SC Hainberg einen Ausrutscher leistete, marschierten die Göttinger von Sieg zu Sieg. Als der JFV dann zum Abschluss auch noch den Landesligisten mit 3:1 in die Knie zwang und man sich mit blütenweißer Weste den großen Pokal gesichert hatte, brachen bei Spielern und Betreuern alle Dämme. „Der JFV West hatte sicher nicht die besten Einzelspieler, hat sich aber heute als Mannschaft überragend präsentiert und ist dadurch auch der verdiente Turniersieger“, war Organisator Christopher Worbs bei der Siegerehrung denn auch völlig zurecht voll des Lobes über das Topteam.

Konkurrenz zu stark

Als einziges von vier angetretenen Altkreisteams wusste die JSG Nieste/Staufenberg zumindest in der Vorrunde zu überzeugen. Das Team von Trainer Jörg Nietmann gab sich nur beim 0:3 gegen Eintracht Northeim eine Blöße. „Damit hätte ich ehrlich gesagt nie gerechnet“, freute sich Nietmann über den starken Auftritt seiner Jungs. Dass diese in der Endrunde nicht an die guten Leistungen des Vortages anknüpfen konnten, lag auch daran, dass drei Spieler aus unterschiedlichen Gründen nicht dabei sein konnten. Immerhin rang die JSG nach zuvor vier Niederlagen im letzten Spiel Sparta Göttingen noch ein Remis ab, was aber nichts daran änderte, dass sie mit dem sechsten und damit letzten Platz vorlieb nehmen mussten.

Starke Leistungen in der Vorrunde: Die JSG Nieste/Staufenberg (links Tim Schmidt) gegen den JFV West (Vincent Schnurr).

 

Überhaupt nichts zu holen hatte es bereits in der Vorrunde vor die drei anderen Altkreisvertreter gegeben. Während ein Weiterkommen von Kreisligist JSG Hoher Hagen, der auch diesmal wieder zwei Teams ins Rennen geschickt hatte, aber ohnehin eher eine Überraschung gewesen wäre, hatte man von Bezirksligist TuSpo Weser Gimte (im vergangenen Jahr immerhin Zweiter hinter Sparta Göttingen) sicher etwas mehr erwarten dürfen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.