Sparkasse&VGH-Cup: Die JSG Nieste/Staufenberg will bei ihrer dritten Teilnahme überraschen

Wieder geht es gegen Mainz 05

Das Team der JSG Nieste-Staufenberg für den Sparkasse&VGH-Cup 2018. (Hintere Reihe v. links): Trainer Jörg Nietmann, Hannes Noritzsch, Tim Schmidt, Finn Bischoff, Moritz Göbel, David Nietmann, Christopher Schmelz, Nino Kaiser, Adrian Göbel und Stefan Ebeling (Co-Trainer). (Vorne) Lars Krätzer, Niklas Muhl, Niko Hansmann, Nils Hadwiger, Marlon Schott, Simon Homm und Jonas Gunkel. Es fehlen: Ivo Krauspenhaar, Hendrik Jahn und Leon Trolldenier. Foto: nh

Göttingen. Keine Frage: Die JSG Nieste/Staufenberg ist beim Sparkasse & VGH-Cup in der Göttinger Lokhalle (4. bis 7. Januar 2018) zum Erfolg verpflichtet. Denn die dritte Teilnahme am bedeutendsten deutschen Turnier für U 19-Fußballer soll für das Team aus Nordhessen und Südniedersachsen erfolgreich enden. „Wir wollen besser als in den vergangenen beiden Jahren abschneiden“, sagt Trainer Jörg Nietmann.

Bei der Premiere vor zwei Jahren zahlte der aktuelle Gruppenligist Lehrgeld. Nach sechs Partien stand das Team als Letzter völlig ohne Punkt da. Bei der zweiten Teilnahme im Januar dieses Jahres lief es dann schon besser für die einzige länderübergreifende Spielgemeinschaft im Hessischen Fußballverband. Der einzige Sieg beim 5:2 über Hainberg sicherte dem Team der Trainer Jörg Nietmann und Stefan Ebeling mit drei Punkten den fünften Tabellenplatz. „Wir haben eine ausgeglichen besetzte Gruppe“, sagt Mittelfeldspieler David Nietmann vorsichtig. Doch intern gaben sich die Spieler nach der Gruppenauslosung Mitte November mutiger. „Das Ziel der Mannschaft ist der Einzug in die Zwischenrunde“, sagt Trainer Jörg Nietmann.

SCH ist der härteste Gegner

Mit dem Thüringenligisten SC Heiligenstadt haben die Nordhessen aber einen dicken Brocken vor der Brust. Auch die SVG Göttingen rechnet sich als Spitzenreiter der Bezirksliga Chancen auf ein Weiterkommen aus, das für den Kreisligisten FC Grone in unerreichbarer Ferne liegen dürfte. „Das Wichtigste ist immer die Einstellung“, gibt Trainer Nietmann zu bedenken. Dass die stimme, dafür sei er gemeinsam mit seinem Co-Trainer verantwortlich.

Neben David Nietmann soll Stürmer Christopher Schmelz für die nötigen Tore zum Weiterkommen sorgen. Damit das Team um Tim Schmidt sowie die Zwillinge Moritz und Adrian Göbel, die am vergangenen Samstag ihren 18. Geburtstag mit der Mannschaft feierten, auch beim Cup in der Lokhalle endlich mal etwas zu bejubeln haben.

Etwa die Hälfte der Mannschaft wird zum ersten Mal im Göttinger Industriedenkmal auflaufen. Voller Spannung wolle das Trainerteam deshalb abwarten, was am Ende beim dritten Start herauskommt. Kurios aber, dass die JSG zum dritten Mal auf den FSV Mainz 05 treffen wird.

2016 gab es gegen die Rheinhessen beim 1:11-Debakel die höchste Niederlage in der Lokhalle. Im vergangenen Januar unterlagen die Nordhessen dem Bundesliga-Nachwuchsteam mit 0:7. Für Jörg Nietmann ein deutliches Zeichen. „Noch weniger Gegentore in diesem Spiel sollen es jetzt sein. Aber das Wichtigste ist, dass alle Spieler bei diesem tollen Turnier Spaß haben.“

Von Ralf Walle

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