Jugendfußball: Northeims Trainer Naji Ghazi und sein JFV freuen sich auf den KSN & VGH Junior-Cup

„Wir sind kein Kanonenfutter“

Naji Ghazi

Northeim. Gut eine Woche bleibt dem JFV Northeim noch, dann rollt am 5. und 6. Dezember in der Schuhwallhalle der Ball beim KSN & VGH Junior-Cup. Das Jugendfußball-Turnier für U14-Teams, welches mit Nachwuchs-Mannschaften etlicher Proficlubs gespickt ist, ist in dieser Altersklasse deutschlandweit einmalig und wird wieder etliche Zuschauer anlocken.

Die Ausgangslage

Das Team des JFV um die Trainer Naji Ghazi und Carim Blötz geht in der regulären Punktrunde in der Bezirksliga auf Tore- und Punktejagd. Dort ist man nach neun Spielen bei 18:15 Toren aktuell Sechster mit zwölf Zählern. Samstag (15 Uhr) bekommt man es daheim mit Rotenberg zu tun. „Diesem Spiel gilt unsere volle Konzentration. Wir wollen die Klasse halten. Darauf liegt unser Fokus“, sagt Ghazi, dem natürlich bewusst ist, dass der Junior-Cup für seine Jungs etwas ganz Besonderes ist.

Die Gegner

Ein Bild aus dem Vorjahr: Auch damals hatte es der JFV Northeim um Kapitän Marco Sander (links) mit dem VfL Wolfsburg zu tun, der 2:1 gewann. Mal sehen, wie das Duell in diesem Jahr beim Junior-Cup in der Schuhwallhalle endet. Archivfoto: osx

Im Eröffnungsspiel am Samstag, 5. Dezember, ab 9 Uhr bekommt es der JFV mit dem VfL Wolfsburg zu tun. Ein Kontrahent, den man kennt. „Die Wolfsburger spielenin der Landesliga gegen unsere U15“, erklärt Ghazi. Dort gewannen die Wölfe, die Tabellenführer sind, zwar 8:0, „ganz so weit, wie das Ergebnis es andeutet, waren die Jungs aber gar nicht voneinander entfernt“.

Weitere Gegner in der Vorrunde sind Bayer Leverkusen, der 1. FC Köln, Werder Bremen, die TSG Hoffenheim und der FC Ingolstadt, auf den sich der Coach freut. „Die sind neu. Ich bin gespannt, wie die sich präsentieren.“

Die Zielsetzung

Im vergangenen Jahr landete der Gastgeber auf dem letzten Platz und verlor alle Spiele. „Da waren aber einige knappe Duelle dabei, in denen ein Unentschieden oder sogar ein Sieg möglich gewesen wäre“, erinnert sich Ghazi. Der hat sich natürlich auch schon Gedanken gemacht, wie man nun vielleicht erfolgreicher sein kann. „Es ist schwer, überhaupt ein einziges Spiel zu gewinnen. Unmöglich ist es aber auch nicht. Wir wollen es jedem Gegner so schwer machen, wie es geht. Die besten Chancen haben wir vielleicht in den ersten Spielen. Dann sind die anderen Mannschaften womöglich noch nicht so im Rollen wie später“, hofft er. „Wir wollen von Beginn an zeigen, dass wir kein Kanonenfutter sind.“

Das Northeimer Team

Bei den JFV-Kickern um Kapitän Louis Malina steigt langsam das Lampenfieber, wie ihr Trainer bemerkt hat. „Aber das ist doch auch logisch. Für die Truppe ist das eine tolle Erfahrung, gegen solche Teams antreten zu dürfen. Außerdem darf jeder nur ein Mal dabei sein. Das erhöht natürlich den Reiz“, sagt Ghazi. Er und sein Mitstreiter Carim Blötz dürfen pro Tag zehn Spieler einsetzen. Und das werden sie wohl auch ausnutzen. „Jeder, der fit und einsatzbereit ist, wird spielen“, verspricht er.

Der TURNIERMODUS

Aus den Vorrundengruppen qualifizieren sich je die besten vier Teams für die Zwischenrunde. Wer dort die Plätze eins bis vier belegt, steht im Halbfinale. Die sechs Mannschaften auf den Vorrundenrängen fünf bis sieben spielen in einer eigenen Runde die Endplatzierungen neun bis 14 aus. Los geht es am 5. und 6. Dezember um 9 Uhr. Erwachsene zahlen vier Euro Eintritt, Kinder und Jugendliche sind kostenlos dabei. (mwa)

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