Bundesliga-Nachwuchs: Mit Donkor und Putaro zwei Göttinger bei den „Wölfen“

Wolfsburg das „non plus ultra“

Gefühlvolle Ballbehandlung: Wolfsburgs Leandro Putaro (Mitte) spielt den Ball an Björn Müller (links) und Aaron Bening vom RSV Göttingen 05 vorbei. Foto: Jelinek/gsd

Göttingen. Darin sind sich Anton Donkor und Leandro Putaro einig: „Für uns ist der VfL Wolfsburg das ’non plus ultra’“. Beide, in Göttingen geboren, spielen in der U 19 des Bundesliga-Nachwuchses und sind in die Lokhalle zum Sparkasse & VGH Cups gekommen, um selbstredend den Cup mit nach Hause zu nehmen. Beide sind das zweite Mal bei diesem Turnier, scheiterten allerdings mit ihrem Team schon in der Zwischenrunde.

So sieht es auch ihr Trainer Hagen Schmidt: „Wenn man zu solch einem solch hochkarätigen Turnier fährt, will man dieses auch gewinnen“, betont er. Und dass seine beiden Spieler auch eine Profikarriere anstreben, ist für Schmidt eine Selbstverständlichkeit.

Untersützung von den Eltern

Anton Donkor, dessen Bruder Aaron beim ASC 46 Göttingen Basketball spielte und jetzt in Hanau, begann seine Fußball-Laufbahn bei Göttingen 05, ehe er zur SG Lenglern/Harste wechselte und dann von Wolfsburgs Scout Steffen Brauer entdeckt wurde. Seit drei Jahren wohnt er im Wolfsburger Internat, will dort sein Abitur schaffen.

Leandro Putaro hingegen lebt bei seinen Eltern in Gifhorn, fing bei der SVG Göttingen mit dem Fußball spielen an und kam über den RSV Göttingen 05 2010 zu den Wölfen. Beide werden in ihrer fußballerischen Entwicklung in jeder Hinsicht vor ihren Eltern unterstützt und gefördert.

Für Donkor ist der Arbeitsalltag kein Zuckerschlecken. Wecken um 7.30 Uhr, dann zur Schule bis 15.30 Uhr, manchmal gar bis 17 Uhr. Dann Training ab 16.30 bis 18 Uhr. Bleibt bleibt wenig Zeit für Hobbys. „Es war schwer am Anfang, von zu Hause weg zu sein. Jetzt aber habe ich gute Freunde gefunden, habe mich gut integriert und habe hier alles beim VfL Wolfsburg, was man sich vorstellen kann“, lobt er die Rahmenbedingungen beim VfL über den grünen Klee. Und auch Putaro fühlt sich wohl bei den Wölfen, kann sich wie auch Donkor derzeit nicht vorstellen, für einen anderen Verein jemals spielen zu wollen.

Donkor mit guter Entwicklung

„Donkor hat im letzten halben Jahr eine gute Entwicklung auch im persönlichen Bereich genommen. Nicht umsonst spielt er ja auch in der U 18-Nationalmannschaft“, gibt’s ein dicken Lob vom Trainer. Wichtig, so Schmidt , sei aber, dass beide immer weiter an sich arbeiten, sich immer wieder hinterfragen müssen. Beide agieren derzeit bim VfL Wolfsburg in der Offensive. Für Donkor sieht sein Trainer aber eher die Perspektive in der Defensiv. (wg/gsd)

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