Der Göttinger Anton Donkor hat einen Profivertrag bei den Wölfen unterschrieben

VfL Wolfsburg ist seine Zukunft

Abgezogen: Wolfsburgs Anton Donkor (rechts) versetzt Wiens Lukas Prokop und erzielt einen seiner zwei Treffer gegen die Österreicher beim 5:2-Sieg in der Zwischenrunde. Foto: Jelinek

Göttingen. Er ist auf dem Sprung in die Fußball-Bundesliga, hat einen Lizenzvertrag beim VfL Wolfsburg unterschrieben und trainiert seitdem mit den Profis. Der 18-jährige gebürtige Anton Donkor gibt sich allerdings keinen Illusionen hin und ist Realist, erst einmal davon auszugehen, dass „ich Erfahrungen in der kommenden Saison in der U 23 Erfahrungen sammeln muss“. Dabei hofft er, dass das Regionalliga-Team der Wölfe am Ende dieser Saison den Sprung in die Dritte Liga schafft. Zuvor aber ist sein Ziel das Abitur. Dafür büffelt er derzeit.

Zuerst beim RSV Göttingen 05

Seine Karriere begann damals als G-Jugendlicher beim RSV Göttingen 05 unter Trainer Ralf Tarant. Sein fußballerischer Weg führte ihn dann zur JSG Lenglern/Harste unter Trainer Andreas Heimbüchel und Mirko Mücke. „Mit 16 Jahren bin ich dann zum VfL Wolfsburg gegangen, war auch bei Hannover 96, aber die Jugendarbeit beim VfL hat mir sehr gut gefallen, und da sehe ich auch meine Zukunft“, erzählt Donkor. Im ersten Jahr bei Wolfsburg sei er gependelt, musste um fünf Uhr morgens raus, um um 7.30 Uhr in der Schule zu sein.

Inzwischen hat er es zum deutschen U 18-Nationalspieler geschafft und mit dieser im Herbst vergangenen Jahres auch ein Vierländerturnier in Tschechien gewonnen. Inzwischen ist er mit den A-Junioren des VfL aus der Champions Youth und auch aus dem Conti-Cup ausgeschieden. „Jetzt können wir uns voll und ganz auf die deutsche Meisterschaft konzentrieren. Und da liegen die Wolfsburger derzeit in der A-Junioren-Bundesliga Nord/Nordost exzellent im Rennen auf dem zweiten Tabellenplatz nur zwei Punkte hinter Spitzenreiter Werder Bremen. Acht Treffer hat er in dieser Saison schon erzielt.

Schnelligkeit seine Stärke

Am liebsten spielt Donkor auf der Linksaußenposition. „Da kann ich meine Schnelligkeit und Gradlinigkeit am besten ausspielen“, sagt er. Im taktischen Bereich liegt seine Schwäche, aber „da bin ich mit meinem Trainer auf einem guten Weg dazuzulernen“. Sein kürzlich unterschriebener Lizenzvertrag schließt ein, dass er mit den Profis trainiert, fest zum Profi-Kader gehört.

Donkor kommt aus einer sportlichen Familie, sein Bruder Aaron ist Basketballer, spielte beim ASC Göttingen und nun in der 2. Liga Pro B in Recklinghausen. Seine Schwester ist elf Jahre alt, und da hofft er, dass auch sie in sportliche Stapfen tritt. (gsd)

Von Walter Gleitze

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