Junioren-Fußball: Völlig unterschiedliche Vorzeichen für die Göttinger A- und B-Jugend

Zekas fast abgestiegen, Brömsen feiert

Verzweifelter Kampf gegen den Abstieg: Göttingens A-Junior Ismail Boran (rechts) gegen Heeslingens Gustav Balzer. Foto: Jelinek/gsd

Göttingen. Die einen bangen, die anderen feiern – so unterschiedlich sind die Vorzeichen für die beiden höchsten Nachwuchsmannschaften im Jugendfußball im Kreis Göttingen.

Für die A-Junioren von Trainer Arunas Zekas, der in der kommenden Saison die erste Mannschaft in der Landesliga übernimmt, geht es in den letzten drei Spielen noch um alles – um den Klassenerhalt in der Niedersachsenliga, der aber fast schon illusorisch ist. Denn die Göttinger müssen erstens noch dreimal auswärts antreten: Beim VfL Oldenburg, bei Schlusslicht FC Hambergen und beim Tabellenzweiten Eintracht Braunschweig II. Und zweitens haben die A-Junioren jetzt schon einen Rückstand von fünf Punkten auf einen rettenden Platz. Einmal mehr drohen dem Zekas-Team auch mehrere Ausfälle. Der Trainer hofft, dass man sie durch Spieler aus dem B-Juniorenteam kompensieren kann. Dumm dabei eben auch, dass die Göttinger die Rettung nicht mehr aus eigener Kraft schaffen können, sondern auf Schützenhilfe von außen angewiesen sind.

Die B-Junioren von Coach Jan-Philipp Brömsen können dagegen das letzte Saisonspiel am Samstag um 14 Uhr auf dem B-Platz im Maschpark gegen den MTV Wolfenbüttel ganz entspannt angehen. Durch den 2:0-Erfolg in Northeim am vergangenen Wochenende sind sie nicht mehr von Platz eins zu verdrängen. Nach nur einer Saison in der Landesliga kehren sie in der kommenden Serie wieder in die Niedersachsenliga zurück.

„Natürlich hat das Spiel sportlich nicht mehr ganz den Reiz“, sagt der aus Uslar kommende Trainer Brömsen. „Aber wir wollen unter zehn Gegentoren bleiben.“ Zur Erklärung: Brömsen meint damit nicht in diesem Spiel, sondern in der gesamten Saison. Bisher kassierte 05 erst neun Gegentreffer in 21 Landesliga-Spielen. (haz/gsd-nh)

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