Fußball-Hessenligist auswärts im Einsatz

KSV Baunatal reist zum Überraschungsteam nach Dietkirchen

Es läuft nicht rund: Manuel Pforr, hier nach der 0:1-Derbyniederlage gegen den KSV Hessen, tritt mit dem KSV Baunatal heute in Dietkirchen an.
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Es läuft nicht rund: Manuel Pforr, hier nach der 0:1-Derbyniederlage gegen den KSV Hessen, tritt mit dem KSV Baunatal heute in Dietkirchen an.

Beim KSV Baunatal ist der Wurm drin. Nach der 0:1-Derbyniederlage gegen den KSV Hessen steht der Fußball-Hessenligist weiter tief im Tabellenkeller. 

Mit dem Auswärtsspiel beim TuS Dietkirchen wird es für den Fußball-Hessenligisten am Samstag nicht leichter. Der Aufsteiger ist schließlich das Überraschungsteam der Liga.

Die Situation

Den letzten und einzigen Erfolg feierte die Mannschaft von Tobias Nebe in der Liga am ersten Spieltag in Friedberg. Seit fünf Partien muss der KSV nun schon auf den zweiten Sieg warten. So eine negative Serie gab es schon lange nicht mehr am Baunsberg. Die Folge: Die Baunataler befinden sich auf einem Abstiegsplatz.

Das Problem

Was am meisten auffällt, die Baunataler schießen einfach keine Tore mehr. Fünf Treffer aus sechs Spielen sind bei einem so gut besetzten Angriff zu wenig. „Wir machen uns zurzeit am meisten Gedanken über die Offensive. Wir sind zu harmlos, finden gegen tief stehende Gegner keine Mittel“, sagt der Sportliche Leiter Ralf Rößler. Das wurde beim 0:1 im Derby gegen defensiv eingestellte Löwen deutlich. Und auch im Kreispokal beim BC Sport am Mittwoch. Nach 90 Minuten stand es beim Gruppenligisten 0:0 – erst im Elfmeterschießen setzte sich der Favorit mit 5:3 durch. Die Baunataler schonten zwar viele Stammspieler, dennoch zeigten sie in der Offensive erneut zu wenig.

Der Gegner

Vor der Saison war Dietkirchen bei den Experten der Abstiegskandidat Nummer eins. Selbst Trainer Thorsten Wörsdörfer sprach von einer Reise ins Abenteuerland Hessenliga. Aber: In diesem toben sich seine Spieler jetzt so richtig aus. Mit 13 Punkten aus sieben Spielen steht der TuS auf dem sechsten Tabellenplatz. Mit Siegen gegen Dreieich und Hadamar sowie dem Unentschieden gegen Stadtallendorf sorgte der Aufsteiger für Furore. Was dem KSV zudem Sorgen bereitet? „Dietkirchen ist ein sehr unangenehmer, robuster Gegner, der auch zuhause tief hinten drin steht“, sagt Rößler. Und damit hat Baunatal ja derzeit so seine Probleme.

Das Personal

Mit Felix Schäfer und Florian Heussner (Verdacht auf Gehirnerschütterung) fallen zwei Baunataler verletzt aus. Auch für Dino Kardovic (muskuläre Probleme) kommt ein Einsatz wohl noch zu früh.

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