Fußball-Bezirksliga: Denkershausen und Nörten spielen 1:1 – HNA-Spiel der Woche

Kein Sieger im Kreisderby

Hartes Einsteigen: In dieser Szene macht Nörtens Chris-Hendrik Engelhardt (unten) schmerzhafte Erfahrungen im Duell mit Denkershausens Markus Schnepel. Foto: osx

Denkershausen. In einem ausgesprochen emotionslosen Kreisderby der Fußball-Bezirksliga zwischen der SG Denkershausen und dem SSV Nörten-Hardenberg kam am Ende mit dem 1:1 (0:0) ein für beide Seiten unbefriedigendes Unentschieden zustande. Angesichts des freundlichen Herbstwetters scheuten beide Vertretungen jegliches Risiko und boten den 180 Zuschauern nur Fußball-Magerkost.

Schon im ersten Durchgang spielte sich das Geschehen fast ausnahmslos zwischen den beiden Strafräumen ab, denn der nötige Zug zum gegnerischen Tor hatte Seltenheitswert. Ausnahmsweise konnte allerdings Fabian Neumann (9.) der Nörtener Deckung mal ein Schnippchen schlagen, verfehlte aber die Führung ganz knapp. Demgegenüber standen zwei Chancen der Nörtener, die zwar mehr Ballbesitz hatten, aber gleichwohl ihre Aktionen nicht zwingend zu Ende spielten.

Einen Freistoß von Sosinski (17.) drehte SG-Keeper Vogelbein noch um den Pfosten, und auch dem Schuss von Nils Hillemann (26.) flog er ins bedrohte Eck hinterher.

Viel besser wurde es auch im zweiten Durchgang nicht. „Ist das wirklich Bezirksligafußball?“, fragte ein neutraler Beobachter erstaunt am Spielfeldrand. Auch weiterhin konnte von gelungenen Kombinationen nur selten die Rede sein.

Aber dann gab es immerhin den ersten Torerfolg. Nach einem Eckstoß des kurz zuvor eingewechselten Simon Thiele ließ Andre Sosinski mit seinem Kopfballtreffer die Hintermannschaft der Blau-Weißen schlecht aussehen.

Das Bemühen um Besserung konnte man den Denkershäusern nicht absprechen, doch obwohl Tröster und der oftmals übereifrige Grobecker alles versuchten, ging nach vorn nicht viel. Eine Fleißnote verdiente sich Christoph Oppermann, der mehrfach Endstation der Nörtener Offensivaktionen war.

„Wir müssen unsere Konter besser ausspielen und das zweite Tor schießen“, machte SSV-Trainer Marko Grube seiner Elf später berechtigte Vorwürfe. Die Strafe dafür folgte kurz vor Schluss mit dem von vielen nicht mehr erwarteten Ausgleichstreffer der Gastgeber, der mehr ihrem unbedingten Willen, als dem Spielverständnis zuzuschreiben war. (osx)

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