Zwischenbilanz Fußball-Kreisliga: Trainer Michael Tappe will nicht schwarzmalen

Keine Hektik trotz 14. Platz

Gefahr im Anflug: Christopher Worbs (rechts) wird von einem Desingeröder angegriffen. Foto: Schröter

Dransfeld. Oftmals gut gespielt, aber am Ende einfach zu viele Punkte liegen gelassen; auf diesen einfachen Nenner lässt sich das bringen, was die Kreisliga-Fußballer des DSC Dransfeld bis zur Winterpause geboten haben. Vier Siege, ein Unentschieden und elf Niederlagen bescherten dem Team von Trainer Michael Tappe gerade mal 13 Punkte. Damit überwintern die Hasenmelker auf dem 14. Tabellenplatz und haben fünf Zähler Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz.

„Ich habe trotzdem viel Positives gesehen“, sagt Tappe, dessen Team vor der Saison von Vielen als Abstiegskandidat Nummer Eins abgestempelt worden war. „Wir haben insgesamt besser gespielt als in der vergangenen Saison“, so Tappe. Und das, obwohl die Dransfelder durch den dauerhaften Ausfall von Stefan Bruns und Jan Aue und die langwierigen Verletzungen von Robin Schlieper und Gerrit Bruns akute Personalprobleme plagten. „Am Ende bleibt aber festzuhalten, dass toller Fußball leider nicht automatisch Punkte bringt.“

Was den DSC-Coach ärgert ist der Umstand, dass man in den letzten drei Spielen mit drei Niederlagen in Serie und schwachen Leistungen beim 0:1 gegen Desingerode und dem 0:3 in Elliehausen den positiven Eindruck weitgehend leichtfertig verspielt hat. „Das waren Spiele, die man gewinnen musste“, meint er. So aber stehe man jetzt mit dem Rücken zur Wand.

Trotz des Fünf-Punkte-Rückstands auf die Nichtabstiegszone bleibt Michael Tappe jedoch weiterhin optimistisch. „Meine Mannschaft wird nach der Winterpause gefestigter sein und wir werden noch besser spielen“, verspricht er. „Fußballerisch gibt es einige Mannschaften, die schlechter sind als wir.“ Diese gelte es abzufangen.

„Wir müssen punkten und das werden wir tun“, so Tappe, der den Klassenerhalt längst noch nicht abgeschrieben hat. Und können die Dransfelder Kicker tatsächlich noch eine Schippe drauflegen und bleiben sie darüber hinaus vom Verletzungspech verschont, dann ist ihnen tatsächlich noch einiges zuzutrauen. (per)

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