Westheimer Hallenmasters: Erlinghausen setzt sich im Finale gegen die Upländer durch

SCW knapp am Sieg vorbei

Erfolgreiches Trio: Kevin Staniek (RW Erlinghausen) als bester Torschütze, Steven Schmelter (TSV/FC Korbach) als bester Keeper und Artur Mironow (TuS Bad Arolsen) als bester Feldspieler wurden im Anschluss an das Turnier geehrt. Foto: zmp

Bad Arolsen. Der Siegerscheck des elften Westheimer Hallenmasters geht in das benachbarte Bundesland Westfalen. Über 750 Euro aus den Händen von Freiherr von Twickel darf sich der Landesligist Rot-Weiß Erlinghausen freuen, der nach fünf Jahren Pause wieder das bedeutendste Turnier der Region gewann.

Mit 2:1 wurde in einem hochklassigen und spannenden Finale der SC Willingen besiegt. Dritter wurde der TuS Bad Arolsen nach einem 3:1-Erfolg über den TSV/FC Korbach.

Das Finale begann nach Maß für die Upländer: Gerade drei Minuten waren gespielt, da traf Christoph Keindl zur schnellen Führung. In der Folge entwickelte sich eine hochklassige Partie, die jederzeit auf Augenhöhe stattfand. Beide Teams vergaben eine Fülle von hochkarätigen Torchancen. In der Schlussphase konnte der westfälische Landesligist die Partie drehen. Ümral Bahceci (11.) sorgte nach Zeitstrafen für beide Teams für den Ausgleich und 100 Sekunden später traf Bilal Akgüvercin zum Sieg. Der Erfolg geriet 26 Sekunden vor Schluss noch einmal in Gefahr, doch Tobias Schumann schoss freistehend über das Tor.

Beide Finalisten hatten sich in guten Halbfinalspielen mit jeweils zwei Toren Vorsprung durchgesetzt. Im hessischen Verbandsligaderby gewann der SC Willingen gegen den TSV Korbach mit 4:2. Christoph Keindl und Matthias Bott sorgten für eine 2:0-Führung der Upländer, Viktor Hardt konnte verkürzen. Wieder Bott sorgte für den Vorsprung von zwei Toren, den Dominik Imöhl verkürzte. Christoph Keindl machte dann mit dem 4:2 den Finaleinzug perfekt.

Weniger spannend in der Torfolge war das zweite Halbfinalspiel. Zwischen der siebten und neunten Minute zog Erlinghausen gegen Bad Arolsen auf 3:0 davon. Das 1:3 durch Jan Ackermann (11.) fiel zu spät, um der Partie noch eine Wende geben zu können. Im nachfolgenden kleinen Finale zwischen dem Lokalmatadoren und Korbach stellten die Residenzstädter die Weichen frühzeitig auf Sieg. Alexander Dotz (1.) und Dennis Hampe (4.) brachten die schnelle 2:0-Führung. Korbach fehlte die Entschlossenheit, die Partie noch einmal zu drehen. Immerhin durften sich zwei Akteure des kleinen Finales bei der Siegerehrung über Auszeichnungen freuen. Der Korbacher Steven Schmelter wurde zum besten Torwart und auf der Gegenseite Artur Mironow zum besten Feldspieler gewählt. Die kleine Kanone für den besten Torschützen erhielt der Ex-Korbacher Daniel Staniek, der für den Turniersieger Erlinghausen auf dem Hallenparkett stand.

Am Vormittag kämpften in der Zwischenrunde zehn Teams um den Finaleinzug. In der Gruppe A gewann Korbach vor Erlinghausen. Berndorf und Mengeringhausen mussten ebenso die Heimreise antreten, wie das Überraschungsteam des B-Ligisten TuS Helsen. Die Zwischenrunde war für die tapferen B-Ligisten eine Nummer zu groß. TuS-Keeper Schumacher wurde bei der Siegerehrung als ältester Akteur des Turniers (55) ausgezeichnet. In der Gruppe B schieden Giershagen, SV Obermarsberg und Gastgeber Rhoden/Schmillinghausen aus. Außerdem gab es zwei Einlagespiele: Die JSG Rhoden unterlag dem VfR Volkmarsen mit 2:4 und bei den Frauen setzte sich der TV Germania Rhoden gegen den VfB Marsberg mit 4:2 durch. (zmp)

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