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Wer zieht ins Finale ein? Korbach und Anraff favorisiert

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Blick auf den Ball: Die Korbacherin Carolina Martins (Mitte) und Anraffs Kapitänin Franziska Karges (rechts) wollen mit ihren favorisierten Teams ins Waldecker Pokalfinale einziehen. Links SV-Akteurin Laura Ostermaier.
Blick auf den Ball: Die Korbacherin Carolina Martins (Mitte) und Anraffs Kapitänin Franziska Karges (rechts) wollen mit ihren favorisierten Teams ins Waldecker Pokalfinale einziehen. Links SV-Akteurin Laura Ostermaier. © malafo

Als klare Favoriten gehen die Verbandsligisten SV Anraff und TSV Korbach am Mittwoch (19 Uhr) in die Halbfinalspiele im Waldecker Pokal der Fußballfrauen.

Korbach – Während die Südwaldeckerinnen beim klassentieferen Gruppenligisten TSV Flechtdorf gastieren, treten die Kreisstädterinnen beim drei Ligen tiefer spielenden A-Ligisten SV Ittertal an.

Flechtdorf – Korbach. „Wir spielen zu Hause und brauchen keine Angst zu haben. Wenn wir gewinnen würden, wäre das eine tolle Sache“, sagt Michael Kahl. „Entscheidend wird die Moral sein“, fügt der Trainer des Gruppenligasechsten, der auf die langzeitverletzte Abwehrspielerin Nina Koch (Knie) verzichten muss, an. Der Coach hofft, dass Allrounderin Alena Stender nach ihrem Comeback nach Fußproblemen beim 7:1 gegen den VfR Volkmarsen die Belastung gut verkraftet hat. Anraff, das mit 3:2 Mitte September Favorit und Ligakonkurrent SG Landau/Wolfhagen aus dem Wettbewerb warf, sieht er natürlich als Favorit an.

Respekt vor Henriette Fieseler

SV-Trainer Stefan Bischof hat vor allem Respekt vor Flechtdorfs Torjägerin Henriette Fieseler. „Wir fahren natürlich nach Flechtdorf, um zu gewinnen“, sagt der Coach. Bei diesem Unterfangen muss der Trainer des Dritten der Abstiegsrunde der Gruppenliga aber auf Verteidigerin Dania Haupt und Mittelfeldspielerin Daniela Wende (beide privat verhindert) verzichten. Zudem fehlt ihm die erkrankte Stammtorhüterin Leonie Neuhaus, sodass Bischof hofft, dass er auf die beruflich eingespannte Ersatzkeeperin Kathrin Höhle zurückgreifen kann, weil der Sportverein sonst ein Torwartproblem hätte.

Ittertal – Korbach. „Wir freuen uns gegen einen Verbandsligisten zu spielen und sind der absolute Außenseiter“, sagt Klaus Hamel. Der Trainer des Siebten der A-Liga kann auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. „Wir werden sehr defensiv auflaufen. Mehr bleibt uns nicht übrig“, sagt Hamel und hofft auf die ein oder andere Konterchance seiner „jungen Truppe“.

Sein Korbacher Kollege Lutz Forth geht davon aus, dass der TSV trotz der Ausfälle der erkrankten Mittelfeldspielerinnen Lara Emde und Anna Steinhof den Einzug ins Pokalfinale am 4. Juni in Basdorf schaffen wird. „Ich denke, dass wir das gut hinbekommen. Wir sind klarer Favorit, aber wir werden das Spiel ernst nehmen“, sagt der Coach des Fünften der Verbandsliga. (jh)

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