Uli Brömsen verlässt FC Niemetal im Sommer / Am Sonntag zu Gast in Hemeln

Abschied nach nur einem Jahr

Sebastian Gundelach

Hemeln. In der 2. Fußball-Kreisklasse C empfängt der TSV Hemeln am Sonntag um 15 Uhr den FC Niemetal zum ewig jungen Bramwald-Derby. Dabei wollen die Gäste die Schmach der 3:5 Heimniederlage auswetzen.

Weder die Gastgeber noch die Gäste aus dem Niemetal bestritten bisher ein Punktspiel im neuen Jahr. Keine Mannschaft weiß im Moment, wo sie steht. Bei den Gästen stand in der letzten Woche nicht nur der Spielbetrieb im Vordergrund. Eine Personalie überraschte: Trainer Uli Brömsen, erst seit Juli 2014 im Amt, wird die Fußballer aus dem Niemetal zum Saisonende wieder verlassen. Das kam ziemlich überraschend und ließ aufhorchen. Uli Brömsen äußerte sich etwas verhaltend:, „Ja ich werde zum Saisonende den Verein wieder verlassen. Ich habe lange mit mir gerungen und diese Entscheidung getroffen. Über die weiteren Gründe und Umstände werde ich mich nicht äußern. Ich gehe aber nicht im Groll und werde alles dafür tun, um die Mannschaft wieder in die 1.Kreisklasse zurück zu führen.“ Der 2. Vorsitzende Karsten Meier äußerte sich ähnlich: „Wir gehen im Guten auseinander. Uli Brömsen hat hier sehr gute Arbeit abgeliefert und dafür sind wir ihm dankbar. Es sind zwar viele Gerüchte im Umlauf, doch wir wollen nicht noch mehr Öl ins Feuer gießen. Ich bin mir aber sicher, dass Uli Brömsen alles dafür gibt, um mit unsere Mannschaft aufzusteigen.“

Der FC Niemetal hat auch schon einen Nachfolger für Brömsen. Der ehemalige Profi Sebastian Gundelach wird ab dem 1. Juli das Traineramt beim FC übernehmen. Gundelach spielte unter anderem bei Eintracht Braunschweig und beim KSV Hessen Kassel und war zuletzt beim Bovender SV.

Gastgeber Hemeln will dem 5:3-Hinspielerfolg natürlich wiederholen. „Wir sind zwar von der Papierform Außenseiter, aber schon im Hinspiel konnten wir Niemetal bezwingen und haben dabei eine starke Leistung gezeigt. Wir müssen von Beginn an hellwach sein und Niemetal erst gar nicht ins Spiel kommen lassen“, so Hemelns Trainer Michael Rudolph. (zrp)

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