Überraschender Wechsel

Ex-Gimter Torhüter Zunker jetzt im Auestadion

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Für ihn geht es weiter voran: Maximilian Zunker gehört nun zum Löwenrudel. 

Vor einem Jahr trug Maximilian Zunker noch das Trikot des Fußball-Bezirksligisten Tuspo Weser Gimte, mittlerweile ist er in der obersten Etage des heimischen Fußballs angekommen.

Nach dem Rückzug des FSC Lohfelden aus der Hessenliga nahm nun der KSV Hessen Kassel den 24-jährigen FSC-Torhüter unter Vertrag. Beim 3:1-Sieg im jüngsten Testspiel gegen Regionalligist Wacker Nordhausen hütete Zunker das Tor der Löwen.

Nach einem einwöchigen Probetraining ging alles ganz schnell: KSV-Teammanager Steffen Friedrich unterbreitete dem Lehramtsstudenten ein Angebot. „Da musste ich natürlich nicht überlegen, denn beim KSV Hessen zu spielen, ist schon eine Hausnummer“, meint Zunker.

„Wenn mir das jemand vor einem Jahr vorausgesagt hätte, hätte ich es nicht geglaubt“, fügt er beim Telefongespräch mit der Mündener Allgemeinen hinzu. „Jetzt will ich alles dafür geben, dass die Mannschaft Erfolg hat und um den Aufstieg in die Regionalliga mitspielen kann.“ Allerdings ist ihm offenbar bewusst, dass er zwischen den Pfosten zunächst wohl als zweiter Mann eingeplant ist, denn Stammtorhüter der Kasseler ist Niklas Hartmann. Der 29-Jährige ist übrigens ebenfalls gebürtiger Mündener und ehemaliger Spieler der SG Reinhardshagen. Vertraglich fixiert sei die Reihenfolge der beiden Schlussleute jedoch nicht.

Zunkers langjähriger Trainer Matthias Weise meint: „Max hat mittlerweile seinen Ehrgeiz entdeckt. Vom Können her traue ich ihm sogar die Regionalliga zu.“

Beim KSV gehe vieles noch professioneller als in Lohfelden zu, alles sei eine Nummer größer. „Wir haben mit Michael Gibhardt beispielsweise in jeder Trainingseinheit einen Torwarttrainer an Bord. Das bringt einen als Spieler weiter“, berichtet Zunker. Teilweise finden sogar zwei Übungseinheiten pro Tag statt. Zunker will deshalb seinen Stundenplan an der Uni den sportlichen Anforderungen anpassen. Unter dem neuen Kasseler Trainer Dietmar Hirsch mache es jedenfalls großen Spaß, auch dieses für ihn ungewohnte Pensum zu absolvieren. „Der Trainer ist leidenschaftlich bei der Sache und überträgt das auch auf die Mannschaft.“

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