Deftige Niederlage für den Kreisliga-Rückkehrer

Dransfelder SC nach 2:8 an einem Tiefpunkt

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Dransfeld Trainer Christopher Worbs

Einen rabenschwarzen Sonntag erwischten die heimischen Teams in der Fußball-Kreisliga. Der TuSpo Gimte verlor 0:3 in Neuhof, und das 2:8 des DSC Dransfeld beim RSV Göttingen 05 markierte den bisherigen Saisontiefpunkt.

SSV Neuhof – TuSpo Weser Gimte 3:0 (1:0). Nachdem mit Torwart Daniel Hartje und Mittelfeldregisseur Erwin Glogic (beide beruflich verhindert) sowie den erkrankten Marvin Rusteberg und Jannik Fritsch vier wichtige Akteure kurzfristig abgesagt hatten, mussten die beiden Trainer Dzevad Gracic und Ufuk Kilinc gleich mehrere Umstellungen vornehmen. „Dass da dann nicht alles so funktionieren kann wie wenn man in Bestbesetzung antritt, versteht sich eigentlich von selbst“, meinte Gracic. Denoch machte er seiner Mannschaft ein Kompliment. „Die Jungs haben sich mächtig reingehängt und ihre Sache gut gemacht“, sagte er. Ärgerlich gewesen seien die einfachen und vermeidbaren Fehler in der Vorwärtsbewegung, die in zwei Fällen auch zu Gegentoren führten. Das zwischenzeitliche 2:0 resultierte aus einem Strafstoß (nach Foul von Marc Klapproth), wobei der insgesamt gut haltende TuSpo-Keeper Philip Schmand den Schuss von Gerrit Leckel zunächst noch abwehren konnte, beim Nachschuss dann aber machtlos war (66.).

TuSpo Weser Gimte: P. Schmand – Hesske, Terzi, Klapproth (62. Nüsse), Kraft – Maar, Hasanovic (35. Krüger), Demirtas, Özgen – J. Schmand (71. König) – Hayn.

Tore: 1:0 Wetzel (30.), 2:0 Leckel (66./FE), 3:0 Wetzel (81.).

RSV Göttingen 05 – DSC Dransfeld 8:2 (4:1). „Das war gar nichts, heute waren wir nur Sparringspartner“, befand DSC-Sprecher Jan-Hendrik Flentje. Nachdem die Dransfelder im ungewohnten 5-2-1-2-System begonnen hatten und nach elf Minuten schon mit 0:2 hinten lagen, stellten sie auf das bewährte 4-4-2 um – ohne den erhofften Erfolg. Mit zwei weiteren Treffern (22., 34.) sorgten die Gastgeber für die frühe Vorentscheidung, bevor Dransfelds Spielertrainer Christopher Worbs mit einem verwandelten Strafstoß (Flentje: „Keine Ahnung, warum es den gab“) sein Team immerhin kurzfristig ins Spiel zurückbrachte (44.). Als Jendrik Heine kurz nach dem Wiederanpfiff mit seinem dritten Treffer des Tages auf 5:1 erhöhte, gingen die Köpfe bei den Hasenmelkern endgültig nach unten. Von Aufbäumen keine Spur mehr, ergaben sie sich in ihr Schicksal.

Gimtes Trainer Dzevad Gracic

Und obwohl der Tabellenzehnte aus Göttingen-Geismar sicher auch an diesem Tag keine Übermannschaft war, ging der Sieg am Ende auch in dieser Höhe sogar in Ordnung.

DSC Dransfeld: Wolter – Hoffmann, Heditzsch, Eilers (65. Jadaan), Wiesner, Vasiljevic – J. Ilse, Worbs – B. Mielenhausen (70. Hornkohl) – T. Otte, Nolte (35. Diel).

Tore: 1:0 Heine (4.), 2:0 Ahl (11.), 3:0 Jühne (22.), 4:0 Heine (34.), 4:1 Worbs (44./FE), 5:1 Heine (47.), 5:2 Eigentor (50.), 6:2 Jühne (53.), 7:2 und 8:2 Becker (63., 82.). 

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