Heimspiele für Tuspo Gimte und Dransfeld

Mündener Kreisligisten wollen für Überraschungen sorgen

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Soll das Gimter Spiel im Mittelfeld antreiben: Can Ce tinöz. 

Dransfeld/Gimte – In der Fußball-Kreisliga genießen an diesem Wochenende sowohl der DSC Dransfeld (gegen den SC HarzTor) als auch der TuSpo Weser Gimte (gegen GW Hagenberg) Heimrecht. Dennoch gehen beide nur als Außenseiter ins Rennen (Anpfiff für die Partien: Sonntag, 15 Uhr).

DSC Dransfeld – SC HarzTor. „Das wird extrem schwer“, sagt DSC-Spielertrainer Christopher Worbs. „HarzTor hatte ich vor der Saison gar nicht so auf dem Schirm, aber inzwischen zählen die für mich zu den Aufstiegskandidaten.“ Bester Beleg für diese Einschätzung ist die Tatsache, dass der SC als aktueller Tabellenvierter erst ein Spiel verloren hat und mit den Siegen beim TuSpo Gimte (5:2) und in Höherberg (3:1) auch schon eindrucksvoll seine Auswärtsstärke gezeigt hat.

„Trotzdem muss jeder Gegner auf unserem Platz erst mal gegen uns bestehen“, sieht Worbs dennoch eine reelle Chance. „Außerdem haben wir uns inzwischen wieder den Ruf erarbeitet, niemals aufzugeben und bis zum Schluss an unsere Chance zu glauben.“ Das habe man auch am Sonntag wieder gesehen, als sich die Dransfelder in Groß Schneen nach einem 0:3-Pausenrückstand in die Partie zurückbissen und auf 2:3 herankämpften. „Und wenn das Spiel noch fünf Minuten länger gedauert hätte, dann hätten wir wahrscheinlich sogar noch einen Punkt mitgenommen“, vermutet Worbs.

Personell können die Dransfelder nahezu aus dem Vollen schöpfen. Allerdings fehlt mit dem beruflich verhinderten Benjamin Mielenhausen ausgerechnet der aktuell gefährlichste Stürmer. „Aber da haben wir junge Leute, die dann eben dafür in die Bresche springen müssen“, so Worbs.

TuSpo Weser Gimte – GW Hagenberg. So hatten sich das die Verantwortlichen beim TuSpo Weser sicher nicht vorgestellt. Dass es nach dem Abstieg aus der Bezirksliga und dem Weggang mehrerer Leistungsträger keine einfache Saison werden würde, war den meisten wohl klar. Dass man nach sechs Spieltagen jedoch noch ohne jeden Sieg dasteht und auf dem vorletzten Tabellenplatz rangiert, ist dann doch überraschend wie enttäuschend.

„Auch wenn es gegen den Tabellendritten natürlich eine Herkulesaufgabe wird, müssen wir alles versuchen, um zu punkten und werden auch so spielen“, gibt sich TuSpo-Trainer Dzevad Gracic. „Wir müssen es einfach nur schaffen, die Fehler in der Defensive zu unterbinden und den Ball dort einfach mal rausschlagen“, lautet sein simples Rezept.

Dass ausgerechnet gegen die Hagenberger, die mit vier Siegen und zwei Niederlagen einen starken Saisonstart erwischten, außer den Langzeitverletzten auch noch vier Spieler angeschlagen sind und Joshua König sogar komplett ausfällt, ist natürlich bitter.

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