Spiel der Woche: Escherode/U. jubelt über Premierentreffer – Werder muss absteigen

Nichts für Feinschmecker

Da war die Freude groß: Endlich trug sich Patrick Seiffert in die Torschützenliste ein. Sascha Göhler (links) und Jannik Schauwecker kommen zum Gratulieren. Foto: Brandenstein

Uschlag. Es kam, wie es vorauszusehen war: Das 1:1 (1:1) bei der SG Escherode/Uschlag nutzte Werder Münden in der 1. Fußball-Kreisklasse nichts mehr. Am vorletzten Spieltag der Saison steht das Team als Absteiger fest.

Die Gäste hängten sich auf dem Sportplatz in Uschlag immerhin noch einmal rein, scheiterten aber wie die Gastgeber an einer schlechten Chancenauswertung. „Wenn wir immer so wie heute gespielt hätten, wären wir nicht in eine solche Situation gekommen“, meinte Werders Spielertrainer Michael Trapp, der im Tor einige gute Paraden gezeigt hatte.

Zu Beginn benötigten die Mündener aber auch viel Glück, um gegen stürmisch loslegende Platzherren nicht klar in Rückstand zu geraten. Das 1:0 aus SG-Sicht nach 17 Minuten war angesichts der Chancen zu wenig. Trotzdem herrschte großer Jubel. Denn Torschütze Patrick Seiffert, der in seinen 18-Meter-Linksschuss in den Winkel ganz viel Gefühl legte, hatte zuvor in vier Jahren noch nich nicht getroffen.

Der Premierentreffer verlieh den Gastgebern aber keine zusätzliche Sicherheit. Stattdessen schlugen die immer kecker agierenden Mündener zurück. Zunächst lupfte der laufstarke Alexander Dietrich im Strafraum den Ball am Tor vorbei. Nach 34 Minuten fiel jedoch das 1:1. Tim-Oliver Wasmuth flankte, und Stipo Ivandic köpfte das Leder unter den Querbalken ins Netz. Anschließend konnte Ali Youssef ein feines Zuspiel von Ivandic nicht nutzen.

Der weitere Spielverlauf in der zweiten Hälfte war nichts für Feinschmecker. „Wir haben unheimlich viele kleine Fehler gemacht. Heute hat fast nichts geklappt“, monierte SG-Trainer Carsten Ernst. Seine Spieler vergaben noch einige gute Chancen, Werders Versuche wurden durch einige Abseitspfiffe gestoppt. Auf SG-Seite gaben Abwehrchef Tim Brückmann und Sascha Göhler ihre Abschiede. Escherode/Uschlag: Heinrich - Brückmann - Siebert, Pless - Ferber, N. Gerwig, Seiffert, Göhler - Kördel - Pfurr, J. Schauwecker. Eingewechselt: Kempe, Queck, Wucherpfennig, Schaefer. Werder Münden: Trapp - Rees, Wasmuth, Messerschmied - Piszczan - Vorreiter, Biletic, Youssef, Riemann - Ivandic, Dietrich. Eingewechselt: Nemitz. SR: Rode (Hemeln) Tore: 1:0 Seiffert (17.), 1:1 Ivandic (34.).

Von Manuel Brandenstein

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