Derby-Tradition lebt wieder auf

Premiere in Staufenberg nach sieben Jahren

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Derzeit bester Torschütze in Benterode: Jan Gude war auch schon vor sieben Jahren dabei. 

Staufenberg – Im Obergericht ist am Sonntag Derbyzeit: Die SG Escherode/Uschlag erwartet die SG Landwehrhagen/Benterode (15 Uhr, Escherode). Das hat es sieben Jahre lang nicht mehr gegeben.

Damals, in der Saison 2011/2012, trat die FSV Benterode noch eigenständig an – in der 1. Kreisklasse C des Fußballkreises Göttingen (der TSV Landwehrhagen spielte eine Klasse tiefer). FSV-Trainer war Frank Freier, und das Derby in Escherode endete 0:4 (Tore: Horst Gerwig (2), Pascal Ferber und Ricardo Morales). Letzterer wird auch am Sonntag wieder auf dem Platz stehen. Überhaupt ist die Kontinuität bei den Gastgebern auffallend hoch: Gleich acht Spieler und Trainer Carsten Ernst gehörten schon 2012 zum Aufgebot. Auf der anderen Seite sind es lediglich Stürmer Jan Gude und Dennis Pfordt, der aber mittlerweile hauptsächlich in der 2. Mannschaft zum Einsatz kommt.

Treffsicherer Kapitän: Escherodes Niklas Gerwig (rechts) hat bereits vier Tore erzielt. Foto: Manuel Brandenstein

Nach dem Wegfall des Derbys gegen den Tuspo Nieste, der aufgestiegen ist, ist das Duell gegen Landwehrhagen/Benterode für die Platzherren das Highlight der Hinserie. „Ich hoffe auf eine gute Zuschauerzahl und glaube – ohne Benterode auf den Schlips treten zu wollen – dass unsere Mannschaft aufgrund ihrer Erfahrung die Partie zu ihren Gunsten entscheiden kann“, sagt Carsten Ernst.

Sein Gegenüber Andreas Kühne meint: „Escherode ist Favorit. Bei uns merkt man doch, dass einige Spieler noch Probleme mit der neuen Klasse haben.“ Das Derby solle schon Rivalität bedeuten, aber man wolle nicht, dass es in unsportlichen Szenen ausufere. „Wir wollen uns auch danach noch in die Augen schauen können“, so Kühne.

Seine Mannschaft geht mit einigen Problemen im Defensivbereich in die Partie. „Uns sind mit Niklas Tecklenburg, der nun in Schottland studiert und dem rot-gesperrten Anton Winkinstern zwei Innenverteidiger weggebrochen, aber wir kriegen das hin“, meint Trainer Adreas Kühne. Er hat sogleich ein Lob für die Gastgeber parat: „Sie können sich unheimlich gut auf bestimmte Spiele fokussieren, ob in der Halle oder draußen. Zusammen mit dem Heimvorteil wird das schwer für uns.“ Allerdings: Im spielerischen Bereich müssen sich die Gäste nicht verstecken. Die Gastgeber erwarten die größte Zuschauerkulisse seit dem ersten Derby gegen Nieste vor zwei Jahren. Und Trainer Carsten Ernst kann personell aus dem Vollen schöpfen. Vor dem Anpfiff wird dem Ernst-Team der Heinz-Euler-Pokal übereignet. Escherode/Uschlag ist der Rekordgewinner dieses Hallenturniers, das nicht mehr ausgetragen wird.

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