4:3 gegen SG Landwehrhagen/Benterode

DSC Dransfeld trotz Unterzahl zum Testspielsieg

Julian Vollmer (Mitte, SG Landwehrhagen/Benterode) kommt gegen die Dransfelder Erik-Marten Schröder (links) und Til Wilde zum Schuss.
+
Sieben Treffer sahen die Zuschauer im ersten Testspiel: Julian Vollmer (Mitte, SG Landwehrhagen/Benterode) kommt gegen die Dransfelder Erik-Marten Schröder (links) und Til Wilde zum Schuss.

Mit einem etwas überraschenden 4:3 (2:1/3:1)-Sieg über die SG Landwehrhagen/Benterode sind die Kreisklassen-Fußballer des DSC Dransfeld in ihre Testspielserie gestartet.

Dransfeld – „Das war schon richtig gut“, freute sich Dransfelds neuer Trainer Sebastian Lehne. „Vor allem wenn man bedenkt, dass wir die Hälfte der Zeit in Unterzahl spielen mussten.“ Henrik Ilse war es gewesen, der Mitte des zweiten „Drittels“ (Spielzeit: dreimal 30 Minuten) nach der zweiten eher unnötigen Grätsche von Schiedsrichter Erdal Bilenler die Ampelkarte gezeigt bekam. Bis zu diesem Zeitpunkt führten die Gastgeber nach Treffern von Dominik Lachmann (im Nachschuss/11.), Marco Vasiljevic (per Strafstoß nach Foul an Henrik Ilse/18.), dem Anschlusstreffer durch Tim Hermann sowie Tim Otte (nach Pass von Vasiljevic/33.) mit 3:1.

Was die neu formierte und deutlich verjüngte Dransfelder Elf am Sonntag auszeichnete, war vor allem die Lauf- und Einsatzbereitschaft. Zwar hatte das Gästeteam von Trainer Andreas Kühne über weite Strecken mehr vom Spiel und machte spielerisch auch den etwas reiferen Eindruck, doch die Gastgeber waren hinten gut organisiert und nutzten vorne jede sich bietende Möglichkeit konsequent.

Als Nino Röther kurz vor Ende des zweiten Drittels den Anschlusstreffer für die SG erzielte und Mike Woltert in der 65. Minute per Elfmeter sogar ausglich, schien es allerdings nur eine Frage der Zeit, bis die Kühne-Elf die Partie endgültig drehen würde. Doch dann mobilisierten die mit nur drei Ersatzspielern angetretenen Hasenmelker noch einmal die letzten Kräfte und kamen durch ein weiteres Tor, durch Nikolas Malechas sicher verwandelten Strafstoß (Foul von Niko Hansmann an Vasiljevic) zum alles in allem etwas glücklichen aber keineswegs unverdienten Siegtreffer (74.).  

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.