Auf der SG Werratal lastet starker Druck

Altkreis Münden. In der 1. Fußballkreisklasse Süd steht am Sonntag der FC Niemetal vor einer Herkules-Aufgabe: Niemand Geringerer als der souveräne Spitzenreiter SC Rosdorf erwartet den Tabellenfünften.

Vergleichsweise noch schwieriger wird es für das Schlusslicht SG Werratal II, das gegen den Tabellenelften SC Hainberg II nach Möglichkeit endlich den ersten Saisonsieg einfahren sollte. Anderenfalls wird der Rückstand auf den ersten Nicht-Abstiegsplatz immer größer.

SG Werratal II - SC Hainberg II (Sonntag, 11 Uhr, in Lip- poldshausen). Die Werrataler stehen unter enormem Druck: Der Kreisliga-Absteiger sammelte aus seinen bisher acht Partien erst zwei mickrige Punkte: mit dem 1:1 beim Tabellenvierzehnten NK Croatia Göttingen und dem 3:3 gegen den Tabellenzwölften Inter Roj Göttingen. Das ist die Ausbeute eines Absteigers. Hinzu kommt, dass in der Hinrunde noch vier Spitzenteams auf die Werrataler warten: Puma Göttingen, TSV Holtensen, SG Niedernjesa und die SVG 07 Göttingen II. Unter diesen Voraussetzungen dürfte im sechsten Saisonheimspiel nur die volle Miete der Lehne-Elf weiter helfen.

SC Rosdorf - FC Niemetal (Sonntag, 14.30 Uhr). Der Aufsteiger aus dem Niemetal hat sich in der neuen Umgebung recht wacker geschlagen. Aus bisher zehn Spielen (die meisten seiner Klasse) holte er bei vier Siegen, drei Unentschieden und drei Niederlagen 15 Punkte. Dass es zwei der drei Niederlagen gegen Spitzenteams gab (1:2 beim Tabellendritten TSV Holtensen und 4:6 vor acht Tagen gegen den Tabellenvierten SG Niedernjesa) zeigt, dass die Lila-Weißen noch nicht vollständig angekommen sind in der neuen Spielklasse. Dass sie es besser können, wollen sie nun am Sonntag beweisen. Die Gundelach-Elf steht allerdings beim souveränen Tabellenführer vor einem echten Härtetest. Die von Esmir Muratovic, der als Trainer schon in der Bezirksliga arbeitete, gecoachte Mannschaft hat auf dem Weg zurück in die Kreisliga noch keines ihrer neun Saisonspiele verloren: Sechs Siege und drei Unentschieden hat das Team bisher gesammelt. Mit 40:12 Toren weisen die Rosdorfer den bisher treffsichersten Angriff und die verhältnismäßig stabilste Abwehr auf. Der Tabellenzweite Puma Göttingen hat zwar nur zehn Gegentore auf seinem Konto, dafür allerdings auch zwei Spiele weniger ausgetragen.

Angesichts solcher Werte geht die junge Elf um Spielertrainer Sebastian Gundelach am Sonntag eher als Außenseiter ins Spiel - auch wenn sie an einem guten Tag nicht unterschätzt werden sollte. (zrp)

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