Im Marburger Georg-Gassmann-Stadion gegen Dreihausen

TSV Röddenau vor dem Relegationsfinale: Rechenspiele ohne Gewicht

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Kampf um jeden Ball: der Röddenauer Nico Wrob lewski (links) im Rückspiel gegen den Bunstruther Christian Sartison. Der TSV gewann die Partie mit 4:1.

Der TSV Röddenau steht im Endspiel der Kreisoberliga-Relegation. Vor dem Finale am Donnerstag will sich der Verein aber nicht an Rechenspielen  beteiligen. 

Dank eines verdienten 4:1-Sieges im Rückspiel gegen die SG Haina/Bunstruth qualifizierte sich die Schirru-Elf für das Finale am Donnerstag (19 Uhr) im Marburger Georg-Gassmann-Stadion gegen den VfL Dreihausen.

„Wir waren einfach präsenter und haben uns den Sieg verdient“, so Thomas Müller, der eine Leistungssteigerung beim 4:1-Sieg gegenüber dem Remis im Hinspiel erkannte.

Ob das Spiel noch von großer Bedeutung ist, hängt von zwei anderen Partien ab. Zunächst einmal vom Spiel der SG Lahnfels am Mittwoch gegen Wettenberg (19 Uhr, in Sarnau). Sollten sich hier nämlich die Lahnfelser durchsetzen, spielen sowohl der TSV Röddenau als auch die Dreihäuser im nächsten Jahr in der Kreisoberliga.

Dennoch gäbe es auch bei einer Niederlage von Lahnfels und Röddenau noch eine Konstellation, wie die Schirru-Elf den Klassenerhalt realisieren könnte.

Sollte TuBa Pohlheim aus der Gruppenliga in die Verbandsliga aufsteigen, würde sowohl die SG Lahnfels als auch die FSG Wettenberg in die Gruppenliga gehen und somit auch der Verlierer des Finals am Donnerstag in der Kreisoberliga spielen.

Klassenerhalt ist das Ziel

„Solche Rechenspiele haben bei uns momentan kein Gewicht. Wir wollen einfach als erster aus der Relegationsrunde herausgehen und den Klassenerhalt feiern“, hat Thomas Müller wenig Lust, auf fremde Hilfe zu hoffen.

Den Gegner am Donnerstag kennt der Spielausschussobmann nicht besonders gut. „Wir dürfen die Dreihäuser auf keinen Fall unterschätzen und müssen auf die starke Offensive aufpassen“, so Müller, der auf eine schöne Atmosphäre hofft. „Für viele unserer Spieler ist es das erste Spiel im Georg-Gassmann-Stadion. Das kann schon besonders werden.“

Personell ändert sich bei TSV Röddenau nichts im Vergleich zu den Vorwochen. Maximilian Muth, Jonathan Klotz und Nicolai Geisert fehlen verletzt. „Wichtig im Haina-Spiel war die Rückkehr von Tobias Grebe und Daniel Starck“, freut sich Müller, dass auch am Donnerstag beide auflaufen können.

Nach einem 0:0 im Hinspiel in Bottenhorn hatte der VfL Dreihausen das Rückspiel gegen den SSV mit 2:1 gewonnen. Vor 900 Zuschauern hatten Janick Schleich (19.) und Rene Preis (53.) die Tore für Dreihausen erzielt; bei einem Gegentreffer durch Fabian Staus (68.). ms

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