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Hellmich kehrt mit Göttingern zum Tuspo Gimte zurück

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Von: Per Schröter

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Thomas Hellmich lächelt in die Kamera.
Optimistisch: Dennoch kehrt Thomas Hellmich mit gemischten Gefühlen an den Mündener Rattwerder zurück. © Per Schröter

Wenn am Sonntag die zweite Fußballmannschaft des I. SC Göttingen 05 ihr Kreisliga-Gastspiel beim TuSpo Weser Gimte gibt (15 Uhr), kommt mit Thomas Hellmich ein auch im Altkreis bekannter Trainer an den Rattwerder.

Hann. Münden – Hellmich trainierte (mit kurzer Unterbrechung) von 2010 bis 2015 den damaligen Gimter Bezirksliga-Konkurrenten SG Werratal und lieferte sich mit dem TuSpo viele packende Derbys. Wir sprachen mit dem 67-Jährigen.

Herr Hellmich, nach dem Aufstieg in die Kreisliga steht ihre Mannschaft jetzt schon wieder auf dem zweiten Tabellenplatz. Was macht sie so erfolgreich?
„Als mein spielender Co-Trainer, Philip Käschel, unser Betreuer Ralf Fritz und ich die Mannschaft vor etwas mehr als einem Jahr übernommen haben, ging es darum, bei Göttingen 05 Struktur in das Thema zweite Mannschaft zu bringen. Das ist uns bis jetzt sehr gut gelungen. Das Team hat großartig mitgezogen und wegen des 30 Mann großen Kaders und der damit verbundenen zahlreichen Personalwechsel sind wir einfach erfolgreich. Ein Schlüssel dazu ist sicher auch der gute Zusammenhalt, der sich auf dem Platz widerspiegelt. Das heiß nicht, dass wir jetzt unbedingt den Durchmarsch in die Bezirksliga schaffen wollen. Aber mitnehmen würden wir ihn schon.“

Welche Rolle spielt Tom Bornemann, der bis zum letzten Winter noch bei der SG Bühren/Scheden in der 2. Kreisklasse spielte und davor bei der SG Werratal aktiv war, in Ihrer Mannschaft?
„Nachdem Tom sich vorerst in der ersten Mannschaft nicht durchsetzen konnte, geht er bei uns jetzt vorbildlich voran, führt mit bislang neun Toren aktuell die Torjägerliste der Kreisliga an und ist damit für uns unverzichtbar. Wenn er so weitermacht, traue ihm durchaus zu, irgendwann den Sprung zurück in den Landesligakader zu schaffen.“

Welche Gedanken verbinden Sie mit dem Rattwerder in Hann. Münden?
„Keine allzu positiven! Von den drei Derbys, die ich mit der SG Werratal dort gespielt habe, konnten wir kein einziges gewinnen. Aber das heißt nicht, dass ich jetzt mit einem schlechten Gefühl dorthin komme, weil man das nicht mit der jetzigen Situation vergleichen kann und weil das jetzt ganz andere Mannschaften und ganz andere Zeiten sind.“

Sind Sie überrascht vom schwachen Saisonstart der Gimter?
„Ich mache mir generell über Gegner nur sehr wenig Gedanken. So viel kann ich aber sagen: Gimte ist sicher besser als der aktuelle Tabellenstand!“

Das sagen die Gimter vor dem Spiel: „Vielleicht kommt dieser Gegner ja genau zum richtigen Zeitpunkt“, sagt Trainer Dzevad Gracic, der mit seinen Jungs „auf jeden Fall versuchen will, etwas mitzunehmen“. Der sich aber gleichzeitig sehr bewusst ist, dass sein Team in der derzeitigen Situation als klarer Außenseiter ins Rennen geht. Der Tuspo Gimte konnte erst eines seiner sieben Saisonspiele gewinnen und erzielte durchschnittlich nicht mal einen Treffer pro Begegnung. Die Göttinger haben fünf ihrer sieben Spiele gewonnen (bei zwei Niederlagen) und liegen nur aufgrund des schlechteren Torverhältnisses hinter dem punktgleichen Spitzenreiter SC Rosdorf auf Rang zwei. Gracic hofft, dass Ahmet Demirtas und Julian Schmand einsatzbereit sind. (Per Schröter)

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