Fußball-Kreisliga: Sowohl DSC als auch Türkgücü vor Duell unter Druck

Ein Derby ohne Trainer

Heiß umkämpfte Altkreisderbys: Schon in der Startphase der Saison geht es am Sonntag für den SV Türkgücü (links Ruslan Wagner) und für den DSC (Dennis Eilers) um viel. Foto: Schröter

Dransfeld. Zum ersten Derby der noch jungen Saison erwartet Fußball-Kreisligist DSC Dransfeld am Sonntag den SV Türkgücü Münden (Anstoß am Bleichanger: 15 Uhr).

Wenn es am heutigen Freitag in ihren jeweiligen Spielen für beide dumm laufen sollte (Vorschau links), könnte das direkte Aufeinandertreffen bereits ein echter Krisengipfel werden. Aber selbst bei Siegen hängen sie bislang hinter den eigenen Erwartungen zurück. „Es ist schade, dass wir so negativ in die Saison gestartet sind“, sagt Dransfelds neuer Trainer Michael Tappe. Auch wenn die ersten drei Gegner alles andere als leicht gewesen seien, habe er doch mit dem einen oder anderen Punkt gerechnet. „Und die wären angesichts unserer teilweise guten Leistungen auch durchaus drin gewesen“, sagt er. Daher gelte es jetzt auch, vor allem die schwache zweite Halbzeit in Petershütte abzuhaken und die guten Ansätze der ersten Wochen mitzunehmen. Was die Motivation seiner Spieler vor dem Derby angeht, macht sich der Coach überhaupt keine Sorgen. „Das ist ein absoluter Selbstläufer“, sagt Tappe, der hofft, dass die angeschlagenen Sebastian Mielenhausen und Mario Peschke rechtzeitig zu diesem wichtigen Spiel fit werden. Dass er selbst aus beruflichen _Gründen ausgerechnet beim Derby nicht dabei sein kann, bedauert er sehr. „Aber mit Jan Aue und Benjamin Wüster habe ich zwei Co-Trainer an der Seitenlinie, die das ganz sicher sehr gut machen werden.“

Wirft man einen Blick auf die Statistik, bräuchten sich die Dransfelder eigentlich überhaupt keine Sorgen zu machen. Von den acht Derbys, die beide Mannschaften seit 2012 bestritten haben, konnte der SV Türkgücü kein einziges für sich entschieden. Sechsmal hieß der Sieger DSC Dransfeld, zweimal (jeweils zu Hause) reichte es für die Mündener immerhin zu einem Unentschieden – zuletzt beim 1:1 im Juni dieses Jahres.

„Wir werden am Sonntag alles versuchen, diese Serie zu durchbrechen und endlich unseren ersten Sieg einzufahren“, sagt Murat Yavuz, der auch am Sonntag den verhinderten SV-Trainer Christos Drizis vertreten wird und der nach Stand der Dinge personell aus dem Vollen schöpfen kann. (per)

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