Fußball-Kreisliga: Dransfeld nach 1:4 noch unentschieden – Türkgücü 0:0

DSC-Aufholjagd begeistert

Leitete mit dem Tor zum 2:4 in der Schlussphase die Aufholjagd ein: Jakub Swinarski (rechts). Foto: Schröter

Altkreis Münden. Großartige Moral und eine bärenstarke kämpferische Leistung bescherten dem DSC Dransfeld gegen die favorisierten Seulinger einen hochverdienten Punkt. Türkgücü Münden spielte 0:0 gegen Lindenberg-Adelebsen.

Türkgücü Münden - FC Lindenberg-Adelebsen 0:0. Am Ende ging das Remis in Ordnung. Beide Mannschaften kamen zwar gleich mehrfach zu Großchancen, ließen aber die Konzentration im Abschluss vermissen. Die Gäste zeigten sich nach ihrer 1:9-Klatsche in Groß Ellershausen gut erholt und verpassten sogar die Führung. Im eigenen Strafraum ließen sie zunächst nicht viel zu. Lediglich kurz vor der Pause stand Türkgücüs Gürleyen plötzlich frei, hob den Ball aber über den Kasten. Spielerisch war das von Seiten der Gastgeber zu wenig. Adelebsen war hingegen bei Kontern stets gefährlich. Seine beste Phase hatte Türkgücü bis zur 70. Minute. Jetzt hätte das 1:0 durchaus fallen können. Doch Adelebsens Torhüter lenkte das Leder nach Gürleyens Kopfball geistesgegenwärtig über die Querlatte. Die größte Möglichkeit vergab aber Vincenzo Buongiorno, als er 14 Meter vor dem Tor mit seinem schwächeren rechten Fuß vorbeizielte. Auf der anderen Seite war es der bei einer Ecke aufgerückte Veltmaat, der per Kopf den Sieg hätte sichern können. Die Gäste zeigten eine solide Auswärtsleistung. Bei den Mündenern muss das Verständnis auf dem Platz noch wachsen.

Türkgücü: Kilic - S. Senel (73. Seyit), Wasmusth, Polat, I. Özcan - A. Demircan, Buongiorno, E. Saciri, B. Saciri, - Sarisoy (81. Bozkurt), Gürleyen.

DSC Dransfeld – TSV Seulingen 4:4 (1:2). Anders als zuletzt beim unglücklichen 2:3 bei der SVG Göttingen II wurde diesmal eine tolle Aufholjagd für den DSC auch belohnt. Die Dransfelder waren dem Spitzenreiter 90 Minuten lang ein ebenbürtiger Gegner. Allein die Cleverness der Seulinger vor dem gegnerischen Tor machte zunächst den Unterschied. Nach einem Doppelpack von Erkan Beyazit (4., 15.) war es Jakub Swinarski, der die Hasenmelker mit einem sehenswerten 25m-Schlenzer das erste Mal ins Spiel zurückbrachte (35.). Als die Gäste drei Minuten nach Wiederanpfiff erneut durch Beyazit und nur eine Minute später durch Yannick Triebe die Führung auf 4:1 ausbauten, glaubte wohl kaum noch jemand an ein Comeback des DSC. Der aber steckte nie auf und kam durch Swinarski (70.) und Sebastian Mielenhausen (79.) wieder heran. Und als Spielertrainer Benjamin Mielenhausen in der Nachspielzeit nach Vorlage des eingewechselten Ahmed Salou auch noch den Ausgleich erzielte, kannte der Jubel keine Grenzen mehr.

DSC Dransfeld: Hartje – Wolter, Eilers, Schob, Eisfeld – S. Mielenhausen, Peschke (70. Worbs), Swinarski, Vasiljevic (46. Wiesner) – Noureddine (59. Salou), B. Mielenhausen.

Tore: 0:1 und 0:2 E. Beyazit (4.,15), 1:2 Swinarski (35.), 1:3 E. Beyazit (48.), 1:4 Triebe (49.), 2:4 Swinarski (70.), 3:4 S. Mielenhausen (79.), 4:4 B. Mielenhausen (90.+2).

Von Per Schröter und Manuel Brandenstein

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