Türkgücü Münden pausiert noch

Fußball-Kreisligist DSC Dransfeld in Seulingen erstmals ohne Swinarski

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Mit seiner Mannschaft in Seulingen gefordert: DSC-Spielertrainer Benjamin Mielenhausen.

Dransfeld/Münden. Mit dem schweren Nachholspiel bei Tabellennachbar TSV Seulingen meldet sich Fußball-Kreisligist DSC Dransfeld am Sonntag aus der Winterpause zurück.

„Die Vorbereitungsphase hätte deutlich besser sein können“, berichtet Dransfelds Spielertrainer Benjamin Mielenhausen. Weil während der Wintermonate „jeder Spieler mindestens einmal krank“ gewesen sei und einige sogar mehrere Wochen mit Grippe oder Magen-Darm-Virus zu kämpfen gehabt hätten, habe er selten mehr als zehn Akteure im Training gehabt. Dazu sei gekommen, dass man zwar viele Testspiele eingeplant gehabt hatte, davon aber nur die ersten sechs stattfinden konnten. „Und die haben wir dann auch noch allesamt gegen höherklassige Teams absolviert und dabei teilweise heftige Niederlagen kassiert“, so Mielenhausen.

Welche Mannschaft am Sonntag in Seulingen auf dem Platz stehen wird, konnte der DSC-Coach am Mittwoch noch nicht sagen. „Der Krankenstand ändert sich von Tag zu Tag“, sagt er. „Aber wir werden definitiv eine Truppe zusammenbekommen, die dann auch alles daran setzen wird, dieses Spiel zu gewinnen.“ Das wird auch nötig sein, wollen die Hasenmelker den Kontakt zur Tabellenspitze nicht sofort verlieren. Was das Saisonziel angeht, gibt sich Mielenhausen angesichts des Abgangs von Leistungsträger Jakub Swnarski zu Türkgücü Münden ohnehin vorsichtig. „Nach der schlechten Vorbereitung müssen wir einfach mal sehen, was da noch geht und versuchen, so lange wie möglich oben dran zu bleiben“, sagt er.

Türkgücü noch spielfrei

Mit dem SV Türkgücü Münden hat das zweite Altkreisteam noch eine Woche Schonfrist, bevor die Saison mit dem Auswärtsspiel beim SC Eichsfeld weitergeht. Dafür allerdings scheinen die Mündener schon jetzt gut gewappnet.

Noch Schonfrist mit Türkgücü: Tanju Sarisoy.

„Auch wenn die Trainingsbedingungen sehr schwierig waren, war die Beteiligung genauso gut wie die Leistungen in den Testspielen“, sagt Spartenleiter Murat Yavuz. Zwar habe man das erste Spiel klar mit 1:6 beim BC Sport in Kassel verloren, doch sei man da auch nur mit einer Rumpfelf angetreten. „Das 1:1 bei Türkgücü Kassel und das 4:3 bei Bosporus Kassel waren dann aber richtig stark“, sagt er.

Großen Anteil daran hatten die beiden Neuzugänge Jakub Swinarski und Nima Latifiahvaz, wobei vor allem Swinarski mit seinem Hattrick bei Bosporus ein Ausrufezeichen setzte. „Nima muss noch die Bindung zum Team finden, aber man merkt schon jetzt, dass beide eine echte Verstärkung für unser Team sein werden“, sagt Yavuz. (per)

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