Heute erster Teil des Doppelspieltags: DSC und Türkgücü viermal zu Hause

Kreisliga: Heimspiele satt

Erwartet mit dem DSC unter anderem Topfavorit Seulingen: Sebastian Mielenhausen. Foto: Schröter

Hann. Münden/Dransfeld. In der Fußball-Kreisliga genießen der DSC Dransfeld und der SV Türkgücü Münden am anstehenden Doppel-Spieltag jeweils zweimal Heimrecht. Bereits heute Abend geht es los.

DSC Dransfeld

Für den DSC sind die schweren Partien gegen Spitzenreiter TSV Seulingen (heute, 18.30 Uhr) und den unberechenbaren SC Rosdorf (Sonntag, 15 Uhr, jeweils Sportplatz Lange Trift) richtungsweisend. „Wir wollen in diesen beiden Spielen möglichst viele Punkte holen, um nicht in den Tabellenkeller reinzurutschen“, sagt Spielertrainer Benjamin Mielenhausen.

Mit dem Saisonstart können die Dransfelder eigentlich sehr zufrieden sein. Einem überzeugenden Sieg beim SC Eichsfeld zum Auftakt folgte und eine starke Vorstellung beim 2:3 bei der bärenstarken SVG-Reserve. „Aber dafür können wir uns nichts kaufen, wenn wir jetzt nicht nachlegen“, so Mielenhausen. Dass es enorm schwer werden dürfte, gegen den TSV Seulingen zu punkten, sei ihm durchaus bewusst. „Das ist für mich der heißeste Titelaspirant“, sagt er. Gelinge es seiner Mannschaft jedoch, an die Leistung der ersten beiden Spiele anzuknüpfen, „dann sollten wir durchaus mithalten können“.

Am Sonntag gegen den SC Rosdorf stünden die Vorzeichen dann ganz anders. „Der SC ist bislang eine echte Wundertüte“, weiß Mielenhausen diesen Gegner nur schwer einzuschätzen. „Aber selbst wenn wir in diesem Spiel auf die privat verhinderten Andreas Kreuz, Mario Peschke und Sebastian Mielenhausen verzichten müssen, wären alles andere als drei Punkte eine Riesenenttäuschung für mich.“

SV Türkgücü Münden

Mit dem FC Lindenberg Adelebsen (heute, 18.30 Uhr) und der SVG Göttingen II (Sonntag, 15 Uhr) bekommt es der SV Türkgücü Münden mit zwei dicken Brocken zu tun.

Nach dem ersten Saisonerfolg beim 3:2 in Groß Schneen wollen die Mündener nachlegen. Die besten Aussichten auf einen weiteren Dreier dürften sie wohl im Spiel gegen den FC Lindenberg Adelebsen haben, der zwar zu Saisonbeginn mit seinen Auftritten im Bezirkspokal für Furore sorgte, aber spätestens seit dem 1:9-Debakel in Groß Ellershausen etwas von der Rolle zu sein scheint.

„Die Kreisliga ist in diesem Jahr derart ausgeglichen, dass jeder jeden schlagen kann und in den meisten Fällen die Tagesform entscheidet“, warnt SV-Trainer Goran Andjelkovic jedoch davor, irgendeinen Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen. Am Sonntag im Spiel gegen die SVG-Reserve bestehe diese Gefahr gar nicht erst. „Das ist eine ganz starke Truppe, die in der Tabelle nicht umsonst da oben steht“, sagt er über den Tabellendritten. (per)

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