Dransfelder überwintern als Tabellenvierter / Steigerung vor allem im spielerischen Bereich

DSC macht großen Schritt nach vorn

Spielen in der Rückserie gegeneinander: Ahmed Salou (vorne) und der abgewanderte Jakub Swinarski. Foto: Schröter

Dransfeld. Der DSC Dransfeld zählt in der Fuball-Kreisliga in dieser Saison zu den positivsten Überraschungen. Mit nur drei Zählern Rückstand auf Spitzenreiter Groß Ellershausen/Hetjershausen überwintert das Team von Spielertrainer Benjamin Mielenhausen auf dem vierten Tabellenplatz und hat damit noch alle Möglichkeiten, ein Wörtchen bei der Titelvergabe mitzureden.

Welche Stellschrauben Mielenhausen in der Saisonvorbereitung auch immer gedreht haben mag – seine Maßnahmen haben gefruchtet. Vor allem spieltechnisch haben die Hasenmelker gegenüber der Vorsaison einen gewaltigen Schritt nach vorne gemacht – und dass trotz nahezu unverändertem Kader. Von der sicher stehenden Defensiv-Viererkette um Abwehrchef Steffen Schob über das spielstarke Mittelfeld mit Spielmacher Hassan Noureddine und dem torgefährlichen Jakub Swinarski bis zum Sturm mit Ahmed Salou und Benjamin Mielenhausen, die es zusammen auf 13 Tore brachten, läuft es einfach rund bei den Dransfeldern.

Das fing an mit dem Gewinn des Samtgemeindepokals Anfang August und setzte sich nahtlos fort in den Punktspielen. Sechs Siege (darunter der tolle 3:0-Derbysieg über Türkgücü Münden und das überragende 6:1 über den SCW Göttingen II) und vier Unentschieden (unter anderem 2:2 gegen Spitzenreiter Groß Schneen) stehen auf der Habenseite. Von den zwei Niederlagen hätte man vor allem auf das bittere 1:6 in Bovenden sicher gerne verzichtet. Aber einen Ausrutscher darf sich jede Mannschaft im Laufe einer Halbserie leisten.

Was die einzelnen Akteure angeht, so hat der DSC sicher zum einen von Neuzugang Daniel Hartje profitiert, der im Tor ein sicherer Rückhalt war, zum anderen aber auch von der Leistungssteigerung von Akteuren aus der zweiten Reihe (wie etwa Stefan Eisfeld oder Andreas Kreuz). Und natürlich davon, dass sich der Rest der Spieler von der Erfolgswelle tragen ließ und es im Gegensatz zu früheren Zeiten schaffte, endlich auch die engen Spiele für sich zu entscheiden. Gelingt es den Dransfeldern, diese Form in die Rückserie zu transportieren, dürften sie zu den heißesten Aufstiegskandidaten zählen. Bleibt nur abzuwarten, wie schwer der überraschende Wechsel von Jakub Swininarski zu Ligakonkurrent Türkgücü Münden wiegen wird. (per)

Von Per Schröter

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.