Derby in der Fußball-Kreisliga: DSC empfängt Türkgücü / Hinspiel endete 6:0

Mehr Spannung erhofft

Klare Sache: Auch Dransfelds Steffen Schob (links) trug sich im Hinspiel beim 6:0 für den DSC in die Torschützenliste ein. Rechts Türkgücüs Beytullah Özgen. Foto: Schröter

Dransfeld. Derbyzeit in der Fußball-Kreisliga. Beim DSC Dransfeld will sich Türkgücü Münden dabei besser aus der Affäre ziehen als bei der 0:6-Pleite im Hinspiel (Anpfiff auf dem Sportplatz am Bleichanger: Sonntag, 15 Uhr).

Eigentlich geht es für beide Mannschaften nur noch um die sprichwörtliche Goldene Ananas. Mehr als Platz sechs, den sie derzeit schon innehaben, ist für die Dransfelder bei aktuell sechs Zählern Rückstand auf den Fünften SG Rhume nicht mehr drin. Und weil seit dieser Woche feststeht, dass es in der Kreisliga Süd überhaupt keinen sportlichen Absteiger geben wird (das immer noch sieglose Schlusslicht SC Hainberg II wird aber zurückziehen), könnten es auch die Mündener in den letzten beiden Spielen ruhig angehen lassen.

Während DSC-Trainer Benjamin Mielenhausen denn auch von einem „ganz normalen Fußballspiel“ spricht, dass „hoffentlich in aller Fairness ohne große Emotionen“ über die Bühne gehen möge, wollen die Gäste zeigen, dass sie besser sind als ihr Tabellenplatz. „Natürlich fällt mir ein Stein vom Herzen, dass Türkgücü auch in der kommenden Saison in der Kreisliga spielen wird“, sagt Trainer Goran Andjelkovic, der gerade erst sein Engagement beim SV um ein Jahr verlängert hat. „Allerdings hätten wir den Klassenerhalt lieber auf sportlichem Wege geschafft.“ Als Trainer könne er sich mit bislang nur zwei Siegen und zwei Unentschieden nach der Winterpause nicht zufrieden geben. „Nicht zuletzt deshalb erwarte ich von meinen Spielern, dass sie in den letzten beiden Partien alles geben und noch etwas für unser mageres Punktekonto tun.“

Personell gehen beide Teams auf der Saisonzielgeraden ziemlich am Stock. Während bei den Gastgebern neben den zahlreichen Verletzten jetzt auch noch Torwart Jonas Wolter nach seiner Roten Karte aus dem Groß Schneen-Spiel fehlt und dicke Fragezeichen hinter den Einsätzen von Steffen Schob (Knöchel) und Stefan Eisfeld (Knie) stehen, fallen beim SV zusätzlich zu den Langzeitverletzten Cem Polat (Muskelfaserriss) und Sadik Senel (Zerrung) aus. Bleibt nur zu hoffen, dass beide Trainer dennoch eine schlagkräftige Truppe zusammenbekommen und dass es eine etwas unterhaltsamere Partie als das sehr einseitige, fußballerisch aber auch richtig schlechte Hinspiel, in dem sich beide Mannschaften nicht gerade mit Ruhm bekleckerten. (per)

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