Swinarski verlässt überraschend den Kreisligisten und geht zu Türkgücü Münden

Wechsel von Swinarski: Schock für DSC Dransfeld

Einer der besten Kreisligaspieler: Jakub Swinarski hatte seinen Anteil am Aufschwung beim DSC Dransfeld. Foto: Schröter

Dransfeld/Münden. Paukenschlag in der Fußball-Kreisliga: Jakub Swinarski, torgefährlicher Flügelflitzer und einer der Erfolgsgaranten beim Tabellenvierten DSC Dransfeld, wechselt zum Liga-Konkurrenten SV Türkgücü Münden.

Swinarski war im Sommer 2014 zusammen mit Spielertrainer Benjamin Mielenhausen vom TSV Eschwege 07 nach Dransfeld gewechselt und war dort neben Mielenhausen die tragende Säule. Mit elf Treffern in der vergangenen Saison und bislang bereits sieben Toren in der aktuellen Spielzeit hatte der pfeilschnelle und schussgewaltige Pole zahlreiche andere Clubs aus der Region auf sich aufmerksam gemacht. Anfragen hatte es unter anderem auch vom Bezirksligisten TuSpo Weser Gimte gegeben.

„Wir freuen uns sehr, dass sich Jakub unserem Verein anschließt“, sagte Türkgücüs Spartenleiter Murat Yavuz, nachdem der Wechsel unter Dach und Fach gebracht worden war. „Mit seiner Art zu spielen wird er auf jeden Fall eine Bereicherung für uns“, erhofft sich Yavuz vor allem neue Impulse für das insgesamt eher schwache Angriffsspiel der Mündener.

Alles andere als erfreut über den Weggang Swinarskis ist man beim DSC Dransfeld. „Wir sind stinksauer“, sagt Geschäftsführer Friedrich-Georg Rehkop. „Vor allem die Art und Weise, wie dieser Wechsel über die Bühne ging, ist eine echte Frechheit.“ Dabei richtet sich der Ärger der Dransfelder weniger gegen den SV Türkgücü als vielmehr gegen den Spieler. „Jakub hat uns bis vor zwei Wochen noch versprochen, mindestens bis zum Ende der Saison bei uns zu spielen“, sagt Rehkop. Danach habe er seine Teilnahme an der gemeinsamen Weihnachtsfeier abgesagt und Benjamin Mielenhausen per SMS von seinem Wechsel unterrichtet. „Am Dienstag haben wir dann noch einmal das persönliche Gespräch mit ihm gesucht, aber da war es dann schon zu spät.“ (per)

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