Derby in der Kreisliga: Mündener haben schon Dransfelds Besten geholt – jetzt wollen sie auch die Punkte

Türkgücü will den Spieß umdrehen

Hier noch vereint im Jubel, am Sonntag in verschiedenen Teams: Jakub Swinarski (ganz links) trifft auf seinen ehemaligen Trainer Benjamin Mielenhausen (Dritter von links). Foto: Schröter

Hann. Münden. Am Sonntag (15 Uhr, Rattwerder) kommt es in der Fußball-Kreisliga zum zweiten Derby der Saison. der Tabellendritte, Türkgücü Münden, erwartet den punktgleichen DSC aus Dransfeld.

Die Ausgangslage ist klar: Um den Kontakt zur Tabellenspitze nicht abreißen zu lassen, brauchen beide Teams einen Sieg. Hinzu kommt, dass die Mündener nach der 0:3-Hinspielpleite einiges wieder gutzumachen haben. Seinerzeit hatte sich der SV durch eine unnötige gelb-rote Karte für Harun Özates nach nur einer halben Stunde selbst derart geschwächt, dass er gegen mannschaftlich geschlossen auftretende Dransfelder am Ende klar das Nachsehen hatte. Zu den drei Torschützen des DSC zählte damals auch Jakub Swinarski, der in der Winterpause zum SV Türkgücü wechselte und nun erstmals wieder auf seine alten Mannschaftskameraden trifft. Und allein das dürfte spannend genug werden, waren die Umstände des Wechsels aus Dransfelder Sicht doch ziemlich enttäuschend.

Der DSC muss am Sonntag auf einen seiner Erfolgsgaranten verzichten. Torwart Daniel Hartje laboriert weiter an einer Knieverletzung, die einen Einsatz unmöglich macht. Ansonsten fehlt den Hasenmelkern lediglich Stefan Eisfeld, der sich mit einem entzündeten Zeh herumplagt.

SV-Spielertrainer Eren Cihan kann auf seinen kompletten Kader zurückgreifen – also auch auf die zuletzt schmerzlich vermissten Erol Saciri und Nima Latifahvaz. Gute Voraussetzungen also, um den Spieß diesmal umzudrehen. Das allerdings werden die Gäste mit allen Mitteln versuchen zu verhindern. (per)

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