Fußballkreisliga: DSC muss ins Eichsfeld

Werratal II will ersten Heimsieg

Ihre Wege könnten sich trennen: Während der Dransfelder SC (links Benjamin Mielenhausen) die eingleisige Kreisliga ansteuert, dürfte Aufsteiger SG Werratal II (rechts Gerrit Hartig) zurück in die 1. Kreisklasse gehen müssen. Foto:  Schröter

Dransfeld/Lippoldshausen. In der Fußball-Kreisliga Süd will das Schlusslicht SG Werratal II heute im Nachholspiel gegen die SVG Göttingen II den ersten Heimsieg einfahren. Für den DSC Dransfeld geht es beim Tabellenzehnten SC Eichsfeld um wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Der SV Türkgücü Münden ist spielfrei.

SG Werratal – SVG Göttingen II (18.30 Uhr, Lippoldshausen). „Ich erwarte ein Spiel auf Augenhöhe“, sieht SG-Spielertrainer Sebastian Lehne durchaus Chancen, nach dem 2:2 im Hinspiel diesmal sogar die volle Punktzahl einzufahren. Als Tabellenzwölfter mit gerade mal zwölf Punkten aus 17 Spielen stehen die Göttinger - ebenso wie die Werrataler (5/15) - mit dem Rücken zur Wand. Während der Klassenerhalt für die Lehne-Elf, die lediglich auf den gelb-gesperrten Dennis Waldeck verzichten muss, allerdings kaum noch ein Thema sein dürfte, wird die SVG sicher alles daran setzen, die Oberliga-Reserve in der Kreisliga zu halten. Daher darf man gespannt sein, mit welcher Mannschaft der Gast heute Abend auflaufen wird.

SC Eichsfeld – DSC Dransfeld (18.30 Uhr, Sportplatz Westerode). Nachdem es zuletzt auswärts überhaupt nicht laufen wollte, wolle die Hasenmelker jetzt endlich mal wieder etwas Zählbares einsammeln. „Das ist eines dieser klassischen Sechs-Punkte-Spiele“, sagt DSC-Spielertrainer Benjamin Mielenhausen, dessen Team mit einem Sieg nicht nur den Abstand auf die Abstiegszone auf vier Punkte vergrößern, sondern zugleich den Gegner im Tabellenkeller festnageln würde. „Da die Eichsfelder aber sogar noch mehr unter Druck stehen als wir, werden sie kämpfen wie die Löwen“, erwartet Mielenhausen einen „ganz heißen Tanz“.

Verzichten müssen die Dransfelder heute neben dem verletzten Dennis Schob auch auf die beruflich verhinderten Andreas Kreuz, Jascha Marczak und Marco Vasiljevic. Somit dürfte die gleiche Elf beginnen, die zuletzt beim klaren 3:0-Heimsieg über Puma Göttingen einen starken Eindruck hinterließ. Gelingt es den Dransfeldern, endlich auch auswärts wieder einmal ihr Potenzial abzurufen, dann sollte im Eichsfeld auch durchaus etwas drin sein. (per)

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