Packendes Remis im Relegationsspiel mit 1000 Fans

Dürfen weiter auf den Aufstieg in die Kreisliga hoffen, sind aber auf Schützenhilfe angewiesen: Die Spieler der SVG Einbeck, die in ihren beiden Relegationsspielen vier Punkte geholt haben. Foto: osx

Dassel/ Northeim. Die Entscheidung über den Sieger der Relegationsrunde zur Fußball-Kreisliga wurde auf Sonntag vertagt. Am Mittwochabend trennten sich mit der SG Dassel/Sievershausen und der SVG Einbeck die beiden Vizemeister der 1. Kreisklasse 1:1 (1:0). Während für Gladebeck mit dem Einbecker Punktgewinn der Abstieg besiegelt ist, bringt Dassel/Sievershausen am Sonntag (15 Uhr) ein Sieg in Gladebeck mit mindestens vier Toren Unterschied den Aufstieg. Im Falle eines 4:1-Erfolges würde bei Punkt- und Torgleichheit das Elfmeterschießen entscheiden – und das gewann die SG.

„Wir haben weiter alles in eigener Hand.“

SG Dassel/Sievershausen - SVG Einbeck 1:1 (1:0). Riesenkulisse auf dem Sportplatz an der Schillerstraße: über 1000 Zuschauer erlebten eine packende und bis zur letzten Sekunde spannende Partie, deren Ausgang beide Teams weiter vom Aufstieg träumen lässt. „Meine Mannschaft war von der Kulisse beeindruckt und hat nicht richtig ins Spiel gefunden“, stellte SG-Trainer Carsten Dankert fest. In ihrer Drangphase nach der Pause waren die Einbecker dem Sieg sogar näher. Dabei sah es zunächst danach aus, als sollten die Gastgeber ihren knappen Vorsprung über die Zeit bringen. Nachdem Langhorst fahrlässig das 2:0 vergeben hatte, deuteten die Einbecker ihre Gefährlichkeit bei einem Pfostenschuss von Bunke an. Als die Gäste nach der Pause volles Risiko gingen, wankte die SG bedenklich. Nach einer Notbremse von Rawisch (69.), der dafür Rot sah, parierte SG-Keeper Schnepel den Strafstoß von Ayar. Doch Einbeck steckte diesen Schock weg und kam acht Minuten später zum Ausgleich. In der umkämpften Schlussphase sah Amer Salim (Einbeck/ 90.) Gelb-Rot. - Tore: 1:0 Spangenberg (17.), 1:1 Hitaj (77.). Das Elfmeterschießen gewann die SG mit 3:2.

SG-Sieg mit vier Toren reicht

Für Gladebeck heißt es am Sonntag (15 Uhr) mit dem letzten Spiel der Relegationsrunde gegen Dassel/Sievershausen Abschied zu nehmen aus der Kreisliga. Die Grün-Gelben dürfen sich künftig eine Klasse tiefer auf die Derbys mit den Nachbarn SG Wolbrechtshausen, SSG Bishausen und FC Hettensen-Ell.-Ha. II freuen. Die Körpersprache der meisten TSV-Spieler beim ersten Spiel in Einbeck signalisierte nicht den Willen, die Klasse unbedingt halten zu wollen. Zumal einige Akteure ihren Vereinswechsel längst verkündet haben.

Der Niedergang zeichnete sich aber schon in den zuvor zwölf sieglosen Punktspielen ab. Als Fachwart und Trainer in Personalunion versuchte Christian Manshausen dieser Talfahrt entgegenzuwirken – ohne Erfolg. „Es ist besser, wenn wir eine Klasse tiefer einen Neuanfang machen“, kommentierte ein enttäuschter TSV-Anhänger die Leistung der Gladebecker nach dem 1:4 in Einbeck. Bei der SG hat man dagegen weiter die Kreisliga im Visier. Ein Sieg mit vier Toren Differenz, mindestens aber ein 4:1, reichen für den Aufstieg. Trainer „Batze“ Dankert gibt sich jedenfalls zuversichtlich: „Wir haben weiter alles in eigener Hand.“ (osx)

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