Futsal-Kreismeisterschaft HEF-ROF Männer

SG Rotenburg/Lispenhausen kann sich auf Steffen Kanngießer verlassen

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Den Sprung in die Zwischenrunde geschafft: Die SG Rotenburg/Lispenhausen (blau-weiß), hier mit Aarne Detlefsen in Aktion, schlug Hohe Luft (rot-weiß) 1:0. Foto: Eyert

Bei der Futsal-Kreismeisterschaft ist Titelverteidiger Hohenroda ausgeschieden. Rotenburg/Lispenhausen und Nentershausen/Weißenhasel/Solz stehen in der Zwischenrunde.

6 aus 12 - das ist kein neues Glücksspiels, sondern das war das Motto des ersten Vorrundenspieltags der Futsal-Kreismeisterschaften. Denn zwölf Teams waren am Samstag in der Bebraer Großsporthalle in den Gruppen eins und zwei angetreten, sechs von ihnen - jeweils die drei besten - haben sich für die Zwischenrunde am kommenden Wochenende qualifiziert. Bereits ausgeschieden ist Titelverteidiger FSG Hohenroda.

In der ersten Staffel, in der sich Mannschaften aus der B- und C-Liga tummelten, kamen der Hattenbacher SV, die FSG Heringen und der TSV Wölfershausen weiter. In der zweiten Gruppe gelang das der SG Rotenburg/Lispenhausen, der SG Nentershausen/Weißenhasel/Solz und der SG Ausbach/Friedewald.

Gruppe 1

Marvin Ruch schoss seine FSG Heringen im letzten Vorrundenspiel dieser ersten Staffel in die Zwischenrunde. Gegner VfL Heimboldshausen hätte im Falle eines Sieges noch auf Platz zwei springen können. Doch Ruch verbaute dem VfL im Derby den Weg.

Michael Hacke kann vom Fußball nicht lassen. Da sein TSV Wölfershausen mit argen personellen Problemen zu kämpfen hatte, stellte sich der Routinier, der jetzt Abteilungsleiter ist, ins Tor. Mit Erfolg: Die Wölfershausen bleiben als Dritter im Geschäft.

Den Sieg in der ersten Staffel sicherten sich die Hattenbacher, für die Jan-Niklas Ziesing beim 4:1 über Blankenheim mit der Hacke ein Zaubertor gelang.

Gruppe 2

Waren Zuschauerresonanz und Stimmung zunächst nicht so prickelnd, so wurde das am Nachmittag besser. Kreisoberligist SG Rotenburg/Lispenhausen setzte sich in dieser zweiten Staffel durch. Ein Grund dafür: Die SG hat Steffen Kanngießer in ihren Reihen. Er erzielte vier der sechs Tore seiner Mannschaft. Ein sehr hilfreiches gegen den FSV Hohe Luft: 55 Sekunden vor Spielende traf er zum Sieg – sonst wäre seine SG mit zwei 0:0 gestartet.

Auch der folgende Vergleich gegen die FSG Hohenroda war wegweisend. Da führte die FSG durch Felix Heinemann, doch die Rotenburger drehten das Spiel durch Treffer von Kanngießer und Marco Bode. Titelverteidiger Hohenroda war nicht gut genug besetzt, um zu bestehen. Nur gegen Hohe Luft gewann er - und raubte dem Gegner damit die Chance auf die Zwischenrunde. Positiv dagegen geriet der Auftritt der SG Ausbach/Friedewald, die mit dem 6:0 über den FSV Hohe Luft ein dickes Ausrufezeichen setzte.

VON WALTER KELL

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