Zwei wichtige Duelle im Keller

Kreisoberliga: Aufstiegsrunde als Motivator – vier Teams noch im Rennen

Ziel Aufstiegsrunde: Die SV Freienhagen/Sachsenhausen und Eintracht Edertal möchten noch in diesen elitären Kreis. Das Bild zeigt von links Fabian Feldmann, Lennart Straßer, Ole Steuber (Freienhagen)und Julian Krebs.
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Ziel Aufstiegsrunde: Die SV Freienhagen/Sachsenhausen und Eintracht Edertal möchten noch in diesen elitären Kreis. Das Bild zeigt von links Fabian Feldmann, Lennart Straßer, Ole Steuber (Freienhagen/Sachsenhausen) und Julian Krebs.

Die einen müssen noch ein, zwei Teams überholen, die anderen sammeln fürs Polster für die Abstiegsrunde. Am vorletzten Spieltag des Jahres sind fast alle Kreisoberligisten noch gefordert.

Stellt Eintracht Edertal dem TSV Korbach noch ein Bein? Die Südwaldecker möchten noch in die Aufstiegsrunde. Darauf spekuliert unter anderem auch noch die SG Lelbach/Rhena. Dafür müsste sie die SG Höringhausen/Meineringhausen schlagen.

Hält der Höhenflug der SG Edertal in der Kreisoberliga an? Das Spiel der Siebert-Elf beim TuS Usseln, das bereits Samstag um 17 Uhr angepfiffen wird, ist eines von zwei Spielen des Wochenendes, in denen die Abstiegsrunden-Teilnehmer unter sich wichtige Punkte ausmachen. Das andere findet in Bad Wildungen statt, wo die SG die SG Eppe zu Gast hat.

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Eintracht Edertal – TSV Korbach. Die Eintracht hat noch zwei hohe Hürden zu nehmen. „Sicherlich haben wir mit Korbach und Hö/Mei das schwierigste Restprogramm, aber alles ist möglich “, sagt Interimstrainer Sebastian Brindöpke. Seine Mannschafte kann die Top 6 aber nicht mehr aus eigener Kraft schaffen und hofft daher auf Patzer der Konkurrenten.

„Korbach ist eine spielstarke Mannschaft, wir wollen dagegenhalten und versuchen, sie von unserem Tor fernzuhalten“, sagt der Coach Nach seiner Roten Karte ist Sebastian Hölscher gesperrt.

Wesetal – Mengeringhausen II. Wesetal hat die Niederlage (3:0) gegen Volkmarsen abgehakt: „Der VfR war eine Klasse besser“, urteilt Trainer Christian Schwalm. Er warnt davor, Mengeringhausen zu unterschätzen. „Wir sind sensibilisiert und wollen im Heimspiel die letzten drei Punkte holen, die nötig sind, um die Aufstiegsrunde aus eigener Kraft zu erreichen.“ Der Tuspo möchte den Wesetalern den Einzug in die Aufstiegsrunde so schwer wie möglich machen, betont Betreuer Thomas Mertens. „Personell wird wieder kräftig durchgemischt, trotzdem wollen wir an die ordentliche Leistung aus dem letzten Spiel anknüpfen.“ Dem TuSpo muss auf den rotgesperrten Justin Lutze verzichten.

Buchenberg/Ederbringhausen - Adorf/Vasbeck. Das Lazarett bei der FSG hat sich gelichtet und sofort wurde die Leistung besser. Daher steht auch der vierte der Aufstiegsrunde vor einer schweren Aufgabe. „Wir werden Buchenberg nicht unterschätzen, sie stehen schlechter da, als sie fußballerisch unterwegs sind“, sagt SG-Trainer Kristian Willeke. „Wir haben es aber geschafft, in die Play-offs zu kommen und das soll noch nicht alles sein. Vielleicht können wir in der Tabelle noch klettern.

Freienhagen/Sachsenhausen – Berndorf. Die Spielvereinigung hat nach dem Punktgewinn im intensiven Derby gegen Hö/Mei den sechsten Platz wieder inne. „Wir haben eine gute Ausgangslage die Aufstiegsrunde zu erreichen. Darauf ist die Mannschaft sehr fokussiert und brennt auf die beiden letzten Spiele“, sagt SV-Trainer Andreas Josefiak. Sein Team habe es in der eigenen Hand und müssen die beiden Spiele sehr konzentriert angehen. Der rotgesperrte Ole Steuber kann bei dem Vorhaben nicht mitwirken. Berndorf wird die Punkte nicht verschenken, ihre Formkurve zeigt auch nach oben.

Lelbach/Rhena – Höringhausen/Meineringhausen. Obwohl es rechnerisch noch möglich ist, in die Top 6 zu springen, sieht der Lelbacher Trainer Karsten Trachte keine großen Chancen mehr, dieses Ziel zu erreichen. „Wir haben mit Hö/Mei einen dicken Brocken vor der Brust, die sind haushoher Favorit und dann müssen wir nach Berndorf, wo wir uns immer schwergetan haben.“ Außerdem seien einige Spieler angeschlagen und es könnte sein, dass sie ausfallen. Doch den Strohhalm wollen die Lelbacher schon ergreifen. „Natürlich versuchen wir beide Spiele zu gewinnen, dann schauen wir was dabei herauskommt.“

Die Mannschaft der SG Höringhausen/Meineringhausen kann sich bereits auf die Aufstiegsrunde vorbereiten und Marcel Bangert, der lange Zeit verletzt war, kann dafür noch Spielpraxis sammeln. Gäste-Trainer Martin Wagner weiß um die Stärken des Gegners: „Wir müssen alles geben, um in Lelbach was Zählbares mitzunehmen.“

Bad Arolsen – Willingen II. Der TuS kann einem schon fast leid tun, waren die Mannschaft doch lange Zeit in der Spitzengruppe und sie überzeugte mit erfrischendem Offensivfußball. Verletzungen warfen des Team dann auf Platz sieben zurück und nun droht das Verpassen der Aufstiegsrunde.

„Da sie zu Saisonbeginn nicht unser primäres Ziel war, wäre die Enttäuschung erträglich“, sagt TuS-Trainer Torsten Mähl. Trotzdem werden wir versuchen, unsere zwischenzeitliche Schwächeperiode zu überwinden und die geringe Chance noch zu nutzen. Der TuS hat noch zwei Heimspiele, die zu Heimsiegen werden sollen. Die Gäste aus dem Upland sind möglicherweise schon enttäuscht, denn sie haben die angestrebte Teilnahme an der Aufstiegsrunde nicht erreicht.

Blau-Gelb Korbach – Volkmarsen. Die Blaugelben haben schon zehn Punkte Rückstand auf Rang 14. Und ausgerechnet jetzt kommt der neue Tabellenführer. Dennoch spielt hier nicht David gegen Goliath. Die Volkmarser sollten diesen scheinbar einfachen Gegner nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Serie der SG Edertal soll halten

Usseln – SG Edertal. Das Duell 13. gegen 14. der Tabelle ist von unterschiedlichen Formkurven geprägt. Die heimstarken Upländer wollen nach drei Pleite keine Punkte gegen einen direkten Konkurrenten in der Abstiegsrunde verspielen. Bei den Edertalern, die zuletzt sieben Punkten aus drei Spielen geholt haben, will Trainer Mathias Siebert uns sein Team aus Usseln Zählbares mitnehmen, um bis zur Pause über dem Strich zu bleiben.

Bad Wildungen/Friedrichstein II – Eppe/Nieder-Schleidern. Bleiben die Badestädter ihrer Linie treu? Die Ergebnisse lesen sich längst nicht alle schön, aber gegen Gegner aus ihrer Reichweite punkten sie meist, wenn auch nicht immer souverän wie beim 1:0 beim Schlusslicht TuSpo Mengeringhausen II.

Die Gäste hätten beim 0:1 gegen Eintracht Edertal aus eigener Sicht mindestens einen Punkt verdient gehabt. Trainer Björn Emde, dem weiter einige Spieler fehlen, will versuchen, in Wildungen nicht leer auszugehen. „Es wird nicht leicht, aber wir werden alles geben“, sagt der Coach, wohlwissend, dass die Einstellung bei seiner Mannschaft weiterhin stimmt. (Detlev Vesper)

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