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Kreisoberliga Waldeck: Wann es mit Auf- und Abstiegsrunde weiter geht

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Von: Dirk Schäfer

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Früher auf Betriebstemperatur als Hendrik Karges (rechts) muss Lee Roy Peeters (links) mit seinen Bad Arolsern sein. Denn die Abstiegsrunde der KOL beginnt im März eine Woche vor der Aufstiegsrunde mit Karges’ SG Wesetal.
Früher auf Betriebstemperatur als Hendrik Karges (rechts) muss Lee Roy Peeters (links) mit seinen Bad Arolsern sein. Denn die Abstiegsrunde der KOL beginnt im März eine Woche vor der Aufstiegsrunde mit Karges’ SG Wesetal. © malafo

Auch unter Pandemie-Bedingungen wird die Fußballsaison im Kreis Waldeck aller Voraussicht nach wie gewohnt Ende Mai zu Ende gehen und an Pfingsten ihren Höhepunkt erleben.

Das ist das Ergebnis der knapp 50-minütigen Videokonferenz der Vereinsvertreter mit dem Kreisfußballaussschuss (KFA) um Gottfried Henkelmann. Der Kreisfußballwart aus Ehringen hatte zunächst die Kreisoberliga-Vereine an den virtuellen Tisch gesetzt, weil sich für diese Liga aufgrund des alternativen Spielmodells „terminliche Gestaltungsmöglichkeiten“ ergeben. Diese galt es auszuloten.

Vom Verband sei angedacht, berichtete Henkelmann, das Spielklassen mit einem alternativen Modus ein bis zwei Wochen später als die „normalen“ Ligen beginnen können; also auch die Kreisoberliga, die als einzige Waldecker Klasse nur eine einfache Hinrunde spielt und sich dann teilt in Aufstiegsrunde (sechs Teams, Doppelrunde) und Abstiegsrunde (Zwölf Teams, einfache Runde).

Henkelmann skizzierte zwei aus seiner Sicht praktikable Szenarien: Am 13. März Beginn der Abstiegsrunde, die mit elf Spieltagen einen mehr auszutragen hat als die Aufstiegsrunde, die dementsprechend erst am 20. März loslegen könnte. Das würde auf ein Saisonfinale am 28. oder 29. Mai hinauslaufen; eine Woche vor Pfingsten. Wobei das Osterwochenende bei dieser Planung freigehalten ist. Unter anderem soll dann das Viertelfinale im Waldecker Pokal stattfinden.

Späterer Start hätte Saisonende am 12. Juni zur Folge gehabt

Alternativ stand ein späterer Re-Start im Frühjahr zur Debatte, der zur Folge hat, dass der letzte Spieltag erst am 11./12. Juni wäre; was aber machbar wäre, weil beispielsweise auch die Gruppenligen bis dahin spielen. Einzelnen Vereinen ist an einem späteren Start, genannt wurde zum Beispiel der 27. März, gelegen. So verwiesen etwa der TuS Usseln, der SC Willingen II, aber auch andere auf ungünstige Witterungsverhältnisse im März und auch darauf, dass in Sachen Corona-Vorschriften Spiele womöglich problemloser organisiert werden könnten, je weiter man im Kalender nach hinten gehe.

Eine Mehrheit bezeichnete die Variante mit dem ersten Spieltag am 13. bzw. 20. März aber als „kalkulierbares Risiko“. Eine Verlängerung der Saison bis Mitte Juni erschien vielen wenig willkommen. „Ein Start Anfang März ist schließlich auch nichts ungewöhnliches“, sagte Gottfried Henkelmann.

A-Liga startet als erstes

Er wies darauf hin, dass natürlich alle Planspiele unter Corona-Vorbehalt stehen. Er wolle keine Prognose wagen, ob und inwieweit im März Fußball erlaubt sein werde, so der Kreisfußballwart, der erklärte, dass im Falle eines Abbruchs der Auf- und Abstiegsrunde die Saison dennoch gewertet werde – auf alle ausgetragenen Spiele werde dann die Quotientenregel angewandt.

Die Vertreter der Kreisliga-Clubs verbrachten wenig Zeit vor dem Bildschirm. Ohne nennenswerte Widersprüche segneten sie die Pläne des KFA ab. Die Kreisliga B hat noch elf Spieltage offen, entsprechend soll sie analag zur KOL-Abstiegsrunde am 13. März beginnen. Für die Kreisliga A stellt sich Gottfried Henkelmann einen Start am 6. März vor; dann sollen auch die Verbands- und Gruppenligen wieder ran. Denn die A-Ligisten haben noch 13 Spieltage vor der Brust. Ein Spieltag müsste mittwochs oder freitags untergebracht werden.

Bei der Ende Januar in Eppe geplanten Vereinvertreter-Sitzung werden dann terminlich Nägel mit Köpfen gemacht. (Dirk Schäfer)

Pokalfinale soll am 4. Juni steigen

Auch deshalb favorisiert Kreisfußballwart Gottfried Henkelmann Ende Mai als Abschluss der Ligasaison: Der Waldecker Pokal könnte dann ein krönender Abschluss sein und müsste nicht „mittendrin“ stattfinden. Mit dem FSV Basdorf als Gastgeber habe man sich auf den 4. Juni, also Pfingstsamstag als Termin geeinigt, teilte Henkelmann mit. Die Basdorfer favorisierten den Samstag, damit die womöglich wieder erlaubten Schützen- und Heimatfeste an Pfingsten keine Konkurrenz darstellen.

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