Kreisoberliga: TSV Röddenau ohne Glück

7:1 - SG Oberes Edertal fegt Eintracht Stadtallendorf vom Platz

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Ordentlich gespielt, aber nicht belohnt: Leon Holler (Röddenau, links), hier gegen den Gladenbacher Silas Barth, steht mit Röddenau weiter im Keller.

Frankenberg. Die SG Oberes Edertal hat in der Fußball-Kreisoberliga aufgetrumpft: Gegen die Reserve aus Stadtallendorf gab es ein 7:1. Pech hatte dagegen der TSV Röddenau.

SG Oberes Edertal - Stadtallendorf II 7:1:

Es waren gerade einmal zwei Minuten gespielt, als Pascal Blank auf Nicolas Hirt flankte und dieser aus kurzer Distanz das 1:0 erzielte (2.). Nur acht Minuten später war der flinke Karsli nach einem Alleingang nur durch ein Foul zu stoppen. Den Strafstoß verwandelte Pascal Blank zum 2:0 (10.). Als Yannik Blank in der 23. Minute einen Kroh-Freistoß zum 3:0 ins Netz verlängerte und als Karsli den Ball nach einem Eckstoß ins Tor nickte (28.) stand es 4:0. Muhamet Arifi erzielte mit dem Halbzeitpfiff das 1:4 für die Gäste (45.). Das wichtigste Tor für die Heimelf war dann das 5:1 durch einen satten 25-Meter-Schuss von Jannik Kroh, weil „die Gäste sich davon nicht mehr erholen konnten“, wie SG-Obmann Bodo Specht sagte. Die SG Oberes Edertal trat nun souverän auf und verteidigte das eigene Tor geschickt. Gegen Ende der Partie konnten Karsli (80.) und Hirt (90.) das Ergebnis sogar noch in die Höhe schrauben.

TSV Röddenau - Gladenbach 0:1:

„Trotz der erneuten Niederlage macht das Spiel Mut für die kommende Partie gegen Eisenhausen/Silberg, weil wir uns endlich wieder Chancen herausspielen konnten“, so TSV Abteilungsleiter Thomas Müller. Aber: „Leider konnten wir die Chancen nicht nutzen.“

Bereits früh hätten die Röddenauer hinten legen können, als Andreas Dehnert einen Gästeakteur im Strafraum zu Fall brachte, die Pfeife des Schiedsrichters blieb zum Unverständnis der Gäste allerdings stumm. Zu viele Abspielfehler und Unkonzentriertheiten schlichen sich in das Spiel der Heimelf, die kurz vor Anpfiff den Ausfall von Mittelfeldmotor Tobias Grebe (Wadenprobleme) hinnehmen musste.

Entsprechend verdient war Gästeführung durch Lucas Ortmüller, der einen Röddenauer Ballverlust im Mittelfeld nutzte (23.). Dass der Halbzeitstand nicht noch höher ausfiel, lag am gut aufgelegten Röddenauer Torwart Dean Schengel, der weitere Möglichkeiten entschärfte.

Im zweiten Durchgang zeigte sich der TSV präsenter und führte die Zweikämpfe aggressiver. Einzig der Torabschluss passte noch nicht zum Auftritt der Heimelf. 

Von Saskia Mann 

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