Fußball-Kreisoberliga Nord: Derby zwischen Röddenau und der SG Eder im Mittelpunkt

Beide wollen einen Schub

Fehlt dem TSV Röddenau wegen einer Grippe im Derby: Vedran Madarevic (links) hier mit hohem Bein gegen Philipp Pitzer und Kim Becker (Silberg). Foto:  Kaliske

Frankenberg. Das ersehnte Ende der fast dreimonatigen Winterpause in der Fußball-Kreisoberliga Nord ist da. Sollte das Wetter mitspielen, geht es bereits am Samstag, 15 Uhr, für die SG Oberes Edertal beim Tabellenersten VfB Marburg in die Restrunde. Der Sonntag ist bestimmt von dem Derby TSV Röddenau gegen die SG Eder, die SG Bunstruth/Haina muss ins Hinterland zur SG Silberg/Eisenhausen.

VfB Marburg - Oberes Edertal. Eigentlich müsste die SG Oberes Edertal mit einem guten Gefühl nach Marburg fahren, hat sie doch dem Tabellenersten im Hinspiel ein 1:1 abgetrotzt. Trainer Holger Paulus sieht die Vorzeichen jetzt aber anders. „Wir hatten eine schlechte Vorbereitung. Wir konnten gerade zweimal auf dem Platz trainieren“, ist er sich nicht sicher, wie seine Mannschaft aus der Winterpause kommt. Personell gibt es dazu Probleme: Bogdan Bandurko leidet an den Folgen seines Bänderisses, Nicolas Hirt hat sich in der Vorbereitung einen solchen zugezogen, Janik Groh wird wegen Abiturvorbereitungen fehlen und Behzad Wafa wird ebenso wie Sinan Dizlek nicht zur Verfügung stehen. „Wir müssen hinten gut stehen und versuchen den Gegner so weit wie möglich von unserem Tor fernzuhalten“, setzt Paulus beim VfB auf eine defensive Ausrichtung.

TSV Röddenau - SG Eder. Eine Partie, die es in sich hat, mit zwei Mannschaften, bei denen bis auf wenige Ausnahmen alle Spieler fit sind. „Bei uns wird Vedran Madarevic grippebedingt fehlen. Ansonsten sind alle an Bord“, verkündet Spielausschussobmann Thomas Müller vom TSV Röddenau und freut sich auf die Partie. „So ein Derby vor eigenem Publikum will man natürlich gewinnen, außerdem ist da noch eine Rechnung offen“, erinnert er sich an die 0:4-Niederlage im Hinspiel. Müller fordert: „Wir müssen konzentriert und kämpferisch auftreten. Hinten dicht machen und in der Offensive auf unsere Qualitäten setzen.“ Ob gespielt werden kann, steht noch nicht fest. „Bei unserem Platz, kann man definitiv erst am Wochenende sagen, ob er bespielbar ist oder nicht“, so Müller weiter.

Eine Spielabsage will SG-Trainer Oliver Sprang nicht. „Wir haben auf diesen Termin unsere Vorbereitung ausgerichtet. Wenn dann Spiele ausfallen, ist es immer schwer, die Spannung bei den Spielern hochzuhalten.“ Auch die SG Eder kann nach der verletzungsbedingten Rückkehr von Michael Happe und Lars Lauer nahezu komplett auflaufen. Lediglich auf Mirko Hesse und Tobias Lindenborn muss er noch verzichten. „Wer diese Partie gewinnt, wird einen richtigen Schub bekommen“, sagt Sprang voraus und sieht dabei Gegner Röddenau aufgrund des Tabellenplatzes mehr unter Zugzwang. „Für Röddenau steht noch mehr auf dem Spiel, als für uns“, so Sprang, der sich in diesem Spiel genügend Selbstvertrauen für das zweite Derby eine Woche später gegen die Oberes Edertal holen will.

SG Silberg/Eisenhausen - SG Bunstruth/Haina. Bunstruth steht vor einer wichtigen Partie: Mit einem Sieg könnte die Mannschaft von Trainer Rainer Kuche den Abstand auf ihren Gegner, der auf dem sechzehnten Tabellenplatz steht, auf sieben Punkte ausbauen. Leicht wird es nicht, dass ist jedem bewusst. „Silberg hat eine starke Mannschaft. Gerade vor der Winterpause haben sie noch einige Punkte geholt“, kennt Spielausschussobmann Uli Pfingst die Brisanz der Partie. „Wir müssen deren Torgarant Dominic Blöcher ausschalten. Das wird für uns das A und O sein“, weiß er um die Stärke des Topstürmers.

In der Defensive setzt man bei Bunstruth auf mehr Stabilität als in der Vorrunde. „Wir werden zusätzlich zu unserem Libero noch mit zwei Sechsern spielen, um hinten besser die Löcher zu stopfen“, verrät der Spielausschussobmann die angepeilte Richtung. Ibrahim Yoldaser wird noch bis Ende März fehlen, dafür kann Trainer Kuche wieder auf den grippegenesenen Andrei Moldovan zurückgreifen. Elhadji Diallo ist hingegen noch gesperrt. (gd)

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