Das Beste aus der schwierigen Situation gemacht

SG Eder: Sprang-Elf startet mit zwei Derbys in die Restrunde

Oliver Sprang

Frankenberg. Die SG Eder als Tabellen-Neunter und der TSV Röddenau als Rang-16. stehen im Mittelpunkt der Fußball-Kreisoberliga-Bilanz Teil 2 (und Ende).

SG Eder Frankenberg

Die Erwartungen vor Saisonbeginn konnte die SG Eder nicht so ganz erfüllen: Hatte man im Sommer den Blick nach oben gerichtet, steckt man nun mit 27 Zählern und Rang neun im Abstiegskampf. „In der Liga kann jeder jeden schlagen, daher wird die Rückrunde schon gefährlich. Wir werden versuchen, den Klassenerhalt so früh wie möglich klar zu machen“, glaubt Trainer Oliver Sprang an eine spannende Rückrunde.

Als Grund für die unerfüllten Erwartungen gibt er vor allen Dingen eine Erklärung: „Wir mussten die Ausfälle zahlreicher Leistungsträger hinnehmen. Das kannst du in dem Ausmaß, in dem es uns passiert ist, nicht kompensieren. Da passiert es dann, dass die Ziele vom Saisonbeginn nicht erfüllt werden können“, so Sprang, der aber trotzdem findet, dass sein Team aus der schwierigen Situation das Beste gemacht hat. So übernahm Lars Lauer die Verantwortung für die zweite Mannschaft des Vereins; Michael Happe und Konstantin Ruppel waren lange verletzt.

Auf den Saisonbeginn in Röddenau (1. März, 15 Uhr) blickt die SG Eder mit gemischten Gefühlen: „Röddenau hat sich sehr gut verstärkt und kämpft auch im Derby gegen uns ums Überleben. Wir haben in den ersten drei Spielen die Derbys gegen Röddenau und Obere Eder. Sollten wir beide gewinnen, gibt das mächtig Schwung für die Rückrunde. Verlieren wir beide, wird es ganz schwer“, so Sprang abschließend.

Nicht mehr mithelfen kann Thomas Aquino, der sich in der Winterpause dem VfB Marburg angeschlossen hat. Einen weiteren Rückschlag gibt es durch den Ausfall von Tobias Lindenborn, der sich in der Vorbereitung den Mittelfuß gebrochen hat. Dafür können Lauer und Happe ins Team zurückkehren. Ein absolviertes dreitägiges Trainingslager in Heidelberg soll die Voraussetzung für einen guten Restrundenstart sein.

Von Saskia Mann

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