Fußball-Kreisoberliga, Nord: Röddenau empfängt Stadtallendorf II und „OE“ Roßdorf

„Brauchen uns nicht verstecken“

Frankenberg. Für zwei der vier Fußball-Kreisoberligavertreter stehen am Gründonnerstag wichtige Spiele auf dem Programm. Der TSV Röddenau empfängt um 19 Uhr Eintracht Stadtallendorf II und die SG Oberes Edertal trifft eine Stunde später in Holzhausen auf den Tabellenletzten RSV Roßdorf.

TSV Röddenau - Eintracht Stadtallendorf II. „Das war ein ganz wichtiger Sieg für uns“, sagte Spielausschussobmann Thomas Müller nach dem 3:1-Erfolg gegen Cappel. „Dadurch konnten wir einen Mitkonkurrenten gegen den Abstieg auf Distanz halten.“ Stadtallendorf II will er als solch einen Konkurrenten noch nicht bezeichnen, obwohl die Gäste nur zwei Punkte vor dem TSV rangieren. „Sicher werden sie sich die Tabelle anschauen und realisieren, wie wichtig das Spiel für sie ist“, ist er nicht blauäugig. „Selbst wenn wir das Spiel gewinnen sollten, sind wir noch lange nicht sicher. Nach wie vor bin ich der Meinung, dass wir dazu 46 Punkte brauchen“, rechnet der Spielausschussobmann vor und verweist schon mal auf kommende Partien. „Nach Stadtallendorf haben wir am Ostersamstag den VfB Marburg zuhause und dann müssen wir zu Türk Gücü Breidenbach. Gerade die Partien gegen Stadtallendorf und Breidenbach sind nicht kalkulierbar, doch verstecken brauchen wir uns nicht“, meint Müller, der weiterhin auf Maxim Zich verzichten muss.

SG Oberes Edertal - RSV Roßdorf. Heimschwäche hin, Heimschwäche her. Dieses Mal kam es faustdick für die Mannschaft von Trainer Holger Paulus. 1:7 gegen den SV Beltershausen, der bis zur Partie gegen die Paulus-Elf nur zwei Punkte vor „OE“ stand, war mehr als deutlich und zeigte obendrein, dass die Mannschaft jetzt gegen den Tabellenletzten RSV Roßdorf mächtig einen drauflegen muss, um nicht erneut ins Hintertreffen zu geraten. Dabei hat sie allerdings auch den kleinen Vorteil, dass der Gegner die schlechteste Auswärtsbilanz der Liga aufweist und in diesem Jahr aus vier Spielen erst einen Punkt auf der Habenseite hat. Das Problem bei den Gästen liegt laut Spielausschussobmann Ralf Becker an der Einstellung. Unlängst sprach er sogar von „der Abschiedstournee“, seiner Mannschaft, wenn es sich nicht bessern würde. Darauf kann sich Oberes Edertal nicht verlassen, denn wer will schon kampflos die Liga verlassen, was auch der letzte Gegner Gladenbach trotz des 4:1-Sieges bestätigte. (gd)

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