Bunstruth/Haina siegt im Derby 4:1 und schöpft neue Hoffnung

Ich hab ihn: Jonas Böhl, Torhüter der SG Bunstuth/Haina, klärt in dieser Szene vor dem Gemündener Kevin Schmidt. Foto: Michael Paulus

Haina. Die SG Bunstruth/Haina schöpft neue Hoffnung: In der Fußball-Kreisoberliga Nord gewann das Team das Derby mit 4:1 (2:0) gegen den TSV Gemünden. Für den Aufsteiger wird die Lage dagege immer düsterer.

„Wir haben jetzt zwei ganz ordentliche Spiele gemacht und endlich wieder gepunktet. Der Weg zum Klassenerhalt ist aber noch ein weiter und wir müssen stetig hart arbeiten“, sagte ein erleichterter SG-Trainer Steffen Schmermund nach dem Derbysieg.

Ganz anders war die Gefühlslage bei seinem Trainer-Kollegen Achim Gleim: „Ich muss kein Prophet sein, um festzustellen, dass der Klassenerhalt kaum noch erreicht werden kann“, stand dem Gemündener Coach die Enttäuschung nach Abpfiff ins Gesicht geschrieben. „Wir machen einfach zu viele individuelle Fehler und wenn wir dann die Hochkaräter nicht reinmachen, dann wird das Ergebnis so deutlich wie heute.“

Der Sieg war am Ende nicht unverdient, vor allem, weil die Gastgeber vor dem Tor zwingender waren. Die Tore vor 150 Zuschauern markierten Andrej Moldovan (16., 20.), Marian Hörter (65.) und Martin Grebe (85.). Für Gemünden hatte Steven Winter (60.) den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer erzielt. Zu einem gebrauchten Tag der Gemündener passte die rote Karte für Kevin Schmidt wegen einer Tätlichkeit (90. +3), in der gleichen Minute sah George Vlasceanu (Bunstruth/Haina) wegen Foulspiels Gelb-Rot.

Mehr vom Derby lesen Sie in der Montagsausgabe der Frankenberger Allgemeinen.

Von Saskia Mann

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