„Das war für uns eine ganz schwierige Hinrunde“

TSV Röddenau mit Verletzungspech: Zich und Bamberger kommen

Maxim Zich

Röddenau. Eine so schwierige Runde hatten sich die Verantwortlichen beim TSV Röddenau nicht vorgestellt. Aktuell liegt die Mannschaft mit 18 Punkten (-1 wegen Schiedsrichtersoll) auf dem 15. Tabellenplatz der Kreisoberliga Nord.

„Wir hätten gern sorgenfreier agiert und wollten eigentlich eine konstante Saison spielen“, blickt Spielausschussobmann Thomas Müller zurück. „Das war für uns eine ganz schwierige Hinrunde“, weiß Müller und liefert dafür mehrere Gründe. „Auf Benedikt Kunick, Ronny Schäfer und Marc Bergmoser mussten wir verletzungsbedingt lange verzichten. Wenn Leistungsträger wegbrechen, ist das ganz schwer aufzufangen. Dazu kommt, dass unsere Neuzugänge sich erst an den Kreisoberligaalltag gewöhnen mussten. So haben wir nie wirklich die Balance gefunden und sind erst spät in Fahrt gekommen.“ Besonders weh taten Punktverluste zuhause bei Spielen, die man hätte gewinnen müssen. „Wir haben da einige Punkte in den letzten Minuten liegen gelassen, was ärgerlich ist. Wären wir da konsequenter gewesen, wäre unser Situation jetzt viel besser“, trauert Müller diesen vertanen Chancen nach.

Kopf in den Sand stecken gilt aber nicht. Also hat das Team von Trainer Cataldo Schirru reagiert und mit Maxim Zich einen Spieler zurückgeholt, der zweieinhalb Jahre zuvor zum FC Ederbergland gewechselt ist und dort in der Hessen- und Verbandsligamannschaft fast 70 Einsätze hatte und dabei 23 Tore erzielte. Dazu gesellte sich noch Defensivmann Daniel Bamberger von Gruppenligist TSV Altenlotheim. Ansonsten blieb die Mannschaft zusammen. „Diese beiden sind Gold wert für uns. Natürlich muss sich das Zusammenspiel erst finden“, freut sich der Spielausschussobmann.

Um den Klassenerhalt zu schaffen und dafür nichts unversucht zu lassen, hat man an der Eder schon zwei Tage nach dem Neujahrstag mit dem Training begonnen. „Wir haben bisher viel für die Physis gemacht, was auch notwendig war. Wir konnten in Hallenberg auf Kunstrasen trainieren und haben alles mit etlichen Vorbereitungsspielen abgerundet“, verrät Müller, der eine „hohe Moral“ in der Mannschaft erkennt.

Die ersten Spiele der Restrunde sind zuhause gegen die SG Eder, dann beim SV Beltershausen und auf eigenem Platz gegen die SG Bunstruth/Haina. Müller wünscht sich einen guten Auftakt. „Wir müssen mit fünf Direktabsteigern rechnen. Das wird ein Hauen und Stechen bis zum Schluss“, ist er sich bewusst. Foto:  zhw

Von Dieter Geßner

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