Video: Dehnerts später Ausgleich - Röddenau mit 2:2

Battenberg. Der TSV Röddenau und der FV Wallau haben sich im Fußball-Kreisoberliga-Spiel auf dem Battenberger Kunstrasenplatz mit 2:2 (1:1) getrennt. Dabei lag der Tabellendritte aus Röddenau lange Zeit mit 1:2 zurück und schaffte erst in der Nachspielzeit den Ausgleichstreffer durch Andreas Dehnert.

Das Spiel begann sehr verhalten, da beide Teams einige Zeit brauchten, um sich auf den Kunstrasenplatz und den Gegner einzustellen. Wallau überzeugte durch konzentrierte Abwehrarbeit und ein engagiertes Zweikampfverhalten. Der TSV Röddenau nahm das Spiel zwar in die Hand, konnte sich gegen den kompakt stehenden Gegner aber keine klaren Torchancen herausspielen. „Wir konnten unser Spiel nicht durchbringen. Man könnte schon sagen, dass der Kunstrasenplatz uns den Heimvorteil genommen hat“, brachte es Röddenaus Pressesprecher Jörg Völlmig auf den Punkt.

Zum Spielverlauf passend fiel dann die 1:0-Führung für die Röddenauer: Nach einer scharf getretenen Ecke von Röddenaus Spielmacher Leon Holler bekam der Wallauer Spieler Marvin Schäfer den Ball unglücklich vor das Knie, von wo aus der Ball ins Tor flog zum 1:0 (40.). Doch die Röddenauer Freude dauerte nicht lange. Nur drei Minuten später eroberte sich FV-Akteur Klemens Jakobi an der Mittellinie den Ball, ließ drei Röddenauer Spieler wie Slalomstangen stehen und schob eiskalt zum 1:1-Ausgleich ein (43.). Beinahe hätte Leon Holler die ansonsten chancenarme erste Halbzeit noch mit dem dritten Tor beenden können, doch sein Freistoß aus halblinker Position klatschte gegen die Latte (45.). So ging es mit dem 1:1 in die Halbzeit.

Zweikampf auf dem Battenberger Kunstrasen: Röddenaus Ronny Schäfer (vorn) kann den Ball vor Wallaus Janik Riffert annehmen.

Nach dem Seitenwechsel wurde der FV Wallau etwas mutiger. Die Mannschaft von Trainer Johannes Kuhn blieb zwar in der Defensive weiterhin kompakt, brachte in der Offensive die Röddenauer Abwehr aber öfter in Bedrängnis als noch im ersten Durchgang. Nicht unverdient fiel daher auch die 1:2-Führung. Der ehemalige FCE-Akteur Tim Biesenthal nahm sich aus rund 20 Metern ein Herz und versteckte das Leder, unhaltbar für Röddenaus Torwart Dean Schengel, im linken unteren Eck zur vielumjubelten Führung (71.).

Nun drängte Röddenau auf den Ausgleich, tat sich aber oft schwer, die Defensive des Tabellen-16. mit spielerischen Mitteln zu überwinden. Lediglich bei Standardsituationen wurde der TSV gefährlich. So auch in der zweiten Minute der Nachspielzeit, als Andreas Dehnert aus dem Gewühl zum gerechten 2:2-Ausgleich traf (90.+2). Nur eine Minute später hätte abermals Dehnert den TSV noch zum Sieg schießen können, doch sein Schuss ging am Tor vorbei. „Das wäre auch nicht gerecht gewesen“, gab Jörg Völlmig zu, der von keinem guten, aber einem fairen KOL-Spiel sprach. (ms)

Mehr zur KOL finden Sie in unserer Montagsausgabe.

Rubriklistenbild: © Foto:  Hanno Meiser

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