Fußball-Kreisoberliga Nord: TSV Röddenau trennt sich mit 0:0 von Stadtallendorf II

„Dreier wäre verdient gewesen“

Und weg mit dem Leder: Der Röddenauer Leon Holler setzt sich gegen den Stadtallendorfer Tobias Zindl durch. Foto: Kaliske

Röddenau. Sie hätten den Sieg verdient gehabt, doch der Ball wollte einfach nicht ins Tor gehen: Fußball-Kreisoberligist TSV Röddenau ist am Mittwochabend in einem Nachholspiel gegen Eintracht Stadtallendorf II nicht über ein 0:0 hinaus gekommen.

Dabei notierte Pressewart Jörg Völlmig mindestens 18 Chancen für sein Team. Die erste hatte schon in der ersten Minute Maxim Zich, der aus 22 Metern abzog – doch das Leder ging knapp über dem Gehäuse vorbei. Nur zwei Minuten später verpasste es Nico Wroblewski, den ersten Treffer für die Gastgeber zu verbuchen. In der siebten Minute war es erneut Zich, der den Kasten verfehlte. Ronny Schäfer flankte nur kurze Zeit später auf Tobias Grebe (14.), aber auch er schoss knapp am Tor vorbei. So ging es auf der Röddenauer Seite andauernd weiter – die knapp 75 Zuschauer zitterten permanent mit. Auch die Eintracht hatte Möglichkeiten, in Führung zu gehen – wenn auch nur zwei. Doch auch Dennis Nico Lepper hatte Pech (2., 40.).

Die zweite Halbzeit dominierten wieder die Gastgeber, allerdings wollte das Leder wie schon in den ersten 45 Minuten wieder nicht ins Tor. „Wir waren klar überlegen und hätten den Dreier auch verdient gehabt, denn der Gegner konnte überhaupt nicht überzeugen. Unser großes Pech war es aber, dass der Ball einfach nicht ins Tor wollte“, sagte Völlmig und ergänzte: „Trotzdem war es eine ganz tolle Teamleistung, auch wenn uns der Punkt nicht wirklich viel bringt.“ (red)

Das könnte Sie auch interessieren