Fußball-Kreisoberliga: Sprang-Elf teilweise auf Augenhöhe

SG Eder mit 0:2 gegen VfB Marburg

Strafraumszene vor den Tor der SG Eder: (v.l.) Marburgs Bujar Ternava und Marco Paffrath, Christian Aquino und Edmund Klaus (beide SG Eder Frankenberg). Foto:  Hanno Meiser

Viermünden. Gegen den „FC Bayern der Liga“ hielt sich die Elf von Trainer Oliver Sprang gut. Denn die SG Eder verlor ihr Kreisoberliga-Heimspiel gegen den Tabellenersten VfB Marburg am Samstag „nur“ mit 0:2 (0:1).

Auf dem tiefen und unebenen Geläuf in Viermünden entwickelte sich eine Partie, die sich auf einem spielerisch schwachen Niveau befand. Beide Teams machten die Räume eng und versuchten, größtenteils durch lange Bälle auf die Spitzen zum Erfolg zu kommen. Da beide Abwehr-Ketten aber recht sicher standen, waren Torraum-Szenen eher Mangelware.

Die erste Aktion gehörte der SG Eder, die in Person von Tobias Lindenborn mit einem 20-Meter-Schuss an Marburgs Schlussmann Florian Greguletz scheiterte (10.). Danach entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, wobei die Gäste, die zweifelsohne die reifere Spielanlage besaßen, ihre technischen Fertigkeiten wegen der schlechten Platzverhältnisse nicht ausspielen konnten. So war es ein Standard, der zur Führung der Schimmelreiter führte: Nach einer Ecke bekam die Hintermannschaft der SG Eder den Ball nicht richtig aus der Gefahrenzone und der Marburger Daniel Beck beförderte den Ball aus dem Gewühl ins Tor (29.).

Bereits fünf Minuten nach Wiederanpfiff erhöhten die Gäste auf 0:2: Nach einer scharfen Hereingabe von der Seitenaus-Linie war es Serkan Atas, der vor Eder-Keeper Jonas Schäfer an den Ball kam und die Kugel zum 0:2 im Netz unterbrachte. Alle Versuche der SG Eder, das Spiel noch einmal spannend zu machen, scheiterten meist im Ansatz. Lediglich ein Fernschuss vom jungen Francesco Deiana (56.) sorgte für Gefahr. Die Marburger Hintermannschaft stand stets sicher und fütterte mit langen Flugbällen die Stürmer. So durfte sich Schlussmann Jonas Schäfer noch einmal gegen Serdal Ergin beweisen und seinen Schuss um den Pfosten herumlenken. Im Anschluss daran passierte nicht mehr viel, da der Tabellenführer das Ergebnis locker über die Zeit brachte.

Eder: Schäfer - Wollensack, Aquino, Klaus, Althaus, Ruppel, Deiana, Wetter, Lindenborn (77. Yavuz), Lauer (67. Rothermund), Hesse (46. Gruß).

Marburg: Greguletz - Ergin, Wedra, Ademi, Xenokalakis (84. Schacht), Paffrath, Beck, Ternava, Sakarya, Atas (86. Baltrusch), Schall.

Tore: 0:1 Daniel Beck (29.), 0:2 Serkan Atas (50.). SR: Oliver Thorsten Klein. - Zu: 60.

Von Saskia Mann

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