Fußball-Kreisoberliga Nord: „Haben über 90 Minuten keinen Zugriff auf das Spiel bekommen"

Röddenau setzt sich im Derby mit 4:1 gegen SG Eder durch

Orange jubelt: Der TSV Röddenau feiert den Treffer zum 1:0 im Derby gegen die SG Eder. Foto: Kaliske

Röddenau. Der TSV Röddenau hat den Kampf gegen den Abstieg endgültig angenommen. Dank einer couragierten Leistung besiegten die Frankenberger Vorstädter im Spiel der Fußball-Kreisoberliga Nord ihren Nachbarn SG Eder verdient mit 4:1 (2:1).

„Wir haben über 90 Minuten keinen Zugriff auf das Spiel bekommen. Röddenau war auf dem Platz, wir nicht“, musste Gästetrainer Oliver Sprang am Ende der Partie erst einmal tief durchatmen. Was er zuvor gesehen hatte. war eine Heimmannschaft, die von Beginn an das Heft in die Hand nahm, über das gesamte Spiel hinweg Feldvorteile hatte und spielfreudiger wirkte. Bis dann der Arbeitsaufwand endlich belohnt wurde, dauerte es allerdings bis zur 25. Minute. Ein langer Ball aus der eigenen Hälfte erreichte über Umwege Ronny Schäfer, der zum 1:0 vollstreckte.

Die Antwort kam prompt: Die Abwehr der Gastgeber, gedanklich wohl noch beim Torjubel, stand sich im eigenen Strafraum selbst im Weg. Nutznießer wurde Jonas Althaus, der mit dem ersten Torschuss der Gäste zum 1:1 ausglich (26.). Aber auch diese Freude währte nicht lange. Ganze vier Minuten brauchte es, bis TSV-Akteur Tobias Grebe mit einem Kopfball nach Freistoß von Leon Holler das 2:1 markierte (30.).

Eine Minute später hätte der vom FC Ederbergland zurückgekehrte Maxim Zich, schon vorzeitig alles klar machen können, doch hämmerte er das Spielgerät alleinstehend in aussichtsreicher Position über das Gehäuse. (31.). Die Gäste agierten weiter mit mächtig Sand im Getriebe und konnten sich kaum einmal durchsetzen.

Sieben Minuten nach Wiederanpfiff war es wieder Zich, der nach einem Zuspiel von Schäfer goldrichtig stand, sein Schuss klatschte jedoch an den linken Außenpfosten (52.). 15 Minuten später traf er nur die Latte (67.). Zwischenzeitlich aber hatte Jens Naumann mit einem Flachschuss das 3:1 hergestellt und damit die SG endgültig auf die Verliererstraße gebracht (58.).

Neun Minuten vor Ende der Partie, zeigte auch Zich, dass er das Toreschießen nicht verlernt hat. Im vierten Anlauf gelang ihm der Treffer zum 4:1 (81.) „Das war von Anfang bis Ende eine gute Leistung von uns“, übernahm Spielausschussobmann Thomas Müller für den gesundheitlich angeschlagenen Trainer Cataldo Schirru das Fazit des Spiels. „Über so einen guten Jahresauftakt kann man nicht meckern“, freute er sich.

Von Dieter Gessner

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