Kreisoberliga-Derby: Wie hat Sprang-Elf das 0:8 verkraftet?

Oliver Sprang

Rennertehausen. Derbyzeit: Die SG Rennertehausen/Battenfeld tritt am Sonntag (Anpfiff: 15 Uhr) gegen die SG Eder an. Dann wird sich zeigen, ob das spielfreie Wochenende den Gastgebern gutgetan und wie Eder die herbe 0:8-Niederlage gegen Erksdorf verkraftet hat.

Die Leistung von Aufsteiger Rennertehausen/B. zeigt sich nach drei Spielen ausgeglichen. Jeweils eine Partie gewonnen, ein Unentschieden und eine Niederlage ist die Bilanz des Teams von Fajko Efendic. Nachdem schon mit Silberg/E. (3:0) und dem SC Gladenbach (1:2) zwei Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel auf dem Plan standen, kommt es nun zum Derby gegen die SG Eder, die Efendic aus seiner Trainertätigkeit vor zwei Jahren bestens kennt.

Vergangene Woche spielfrei, konnte das Team vor dem Derby durchatmen und steht mit drei Punkten weniger als der Gegner, der aber zwei Partien mehr ausgetragen hat, auf Platz zwölf - und vor einem Spagat. Haben Derbys manchmal andere Gesetze, muss sich das Efendic-Team auch noch damit auseinandersetzen, wie der Gegner auf seine 0:8-Klatsche in Erksdorf vom Mittwoch reagiert. Ist er völlig verunsichert, oder hat er die „Jetzt-erst-recht“-Mentalität. Keine leichte Aufgabe für den Aufsteiger.

„Ich bin sprachlos“, kommentierte Trainer Oliver Sprang die 0:8-Niederlage seines Teams. Schnell abhaken ist jetzt die Devise und auf das Sonntagsspiel vorbereiten. „Rennertehausen hat eine andere Spielanlage als Erksdorf“, so Sprang, der ergänzt: „Die kommen schnell übers Mittelfeld und spielen den Ball in die Schnittstellen.“ Und genau da sieht Sprang auch die Gefahr für sein Team: „Auf der einen Seite will man Tore schießen, auf der anderen dürfen wir dabei aber keine Ballverluste produzieren, die schnell zu Gegenangriffen führen. Da müssen wir das richtige Mittel finden.“ Egal wie: Sprang erwartet ein hochkonzentriertes Spiel beider Teams. (gd)

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